Mein Gott, was mache ich heimlich unter der Bettdecke mit Nina

        Katja Andres Erotik Kolumne    

Wann: Samstag 31.8.13

Fazit: Wie konnte ich nur?

Sex: Heimlich unter der Bettdecke
Orgasmen: One selfmade

To do: Neue Freundin suchen

Nach einer langen Partynacht falle ich angetrunken in mein Bett, aber nicht alleine. Nein, eine Freundin schläft bei mir. Da sie genau wie ich schon etwas getrunken hat und sie sich das restliche Taxigeld sparen will, schläft sie hier. In meinem Bett ist immer Platz für Freundinnen. Da sie alle wissen, dass ich nicht so gern alleine schlafe, herrscht bei mir im Bett reger Verkehr. Sie ist der Traum eines jeden Mannes. Sie hat lange braune Haare und ist, wie ich, eher ein rassiger Typ. Ihre Figur ist einfach zum Niederknien. Und als wäre das nicht schon genug, hat sie zu ihrer braunen, makellosen Haut, auch noch saphirgrüne Augen. Ich würde sagen, wir zwei fallen schon ziemlich auf, wenn wir gemeinsam unterwegs sind. Auf jeden Fall liegt sie jetzt mit einem schwarzen Negligee und dem passenden Spitzenhöschen in meinem Bett und sieht einfach rattenscharf aus. Diese Frau reizt mich schon immer!

Wenn sie in meiner Nähe ist, liegt immer so eine Spannung in der Luft und ich versuche etwas anzumachen, aber im Gegensatz zu mir steht sie nur auf Männer. Ab und an, wenn sie etwas angetrunken ist, schaffe ich es dann doch, dass sie mich küsst. Und mit ihren wahnsinnig tollen Lippen, ihr Mund könnte tatsächlich von Angelina Jolie geklaut sein, kann sie das auch verdammt gut. Ihre Küsse sind voller Leidenschaft und machen so viel Lust auf mehr! So auch heute auf der Tanzfläche. Wir haben den Laden mal wieder so richtig aufgemischt. Wir beide lieben es einfach zu tanzen und uns so richtig sexy zu bewegen. In unseren kurzen, schwarzen Kleidchen sehen wir noch dazu auch ziemlich heiß aus. Jedes Mal, wenn wir zusammen aus sind, ernten wir verstohlene Blicke von den Typen, die den fatalen Fehler gemacht haben mit ihrer eifersüchtigen Freundin auszugehen und sich bloß nicht dabei erwischen lassen dürfen, dass sie uns die ganze Zeit anstarren.

Heute ist sie entweder noch etwas betrunkener als sonst, oder sie hat sich mit dem Gedanken angefreundet, etwas mit einer Frau anzufangen. Nicht mit irgendeiner Frau, sondern mit mir! Schon auf der Tanzfläche war etwas anders als sonst. Sie sucht sich oft einen Mann aus und dann bin ich für den Rest des Abends abgeschrieben, doch nicht heute. Sie bleibt die ganze Zeit bei mir, ganz eng. Ich kann ihren Atem an meinem Hals spüren und sie legt eine Hand auf meinen Hintern. Ich mache nichts, will abwarten was jetzt kommt. Sie leckt langsam mit ihrer Zunge meinen Hals bis sie an meinem Ohr ankommt und knabbert dann kurz daran. Ich ziehe sie mit meiner linken Hand noch etwas dichter an mich ran und schiebe mein Bein zwischen ihre. Mit der rechten Hand fahre ich langsam von ihrem Knie an ihrem Schenkel nach oben, aber stoppe bei der Hälfte, da ich ihr Kleid jetzt schon etwas hochgeschoben habe und sie nicht gleich ganz ausziehen will. Wir sind nicht alleine da, haben noch eine Freundin dabei und die fühlt sich etwas, naja sagen wir mal, ausgeschlossen und ist nur noch am quengeln, dass sie nach Hause will. Ist mir eigentlich ganz recht, soll sie ruhig gehen, dann hab ich Nina für mich.

Meine Vermutung, dass Nina heute betrunkener ist als sonst, war leider richtig. Kaum liegt sie in meinem Bett, hat sie die Augen zu und schläft. Und jetzt? Verdammt, keine Caipis mehr für sie das nächste Mal! Ich drehe mich von ihr weg und versuche zu schlafen, doch das geht leider nicht, da mein Körper etwas völlig anderes will. SIE! Dieses verdammte Kopfkino, das sich da gerade in meinem Hirn abspielt, macht mich noch wahnsinnig! Ich rutsche etwas weiter zu ihr rüber, aber mein Blick ist immer noch von Ihr abgewannt, da ich ihr ja gerade bewusst den Rücken zugedreht habe, um nicht völlig den Verstand zu verlieren. Aber ich kann einfach nicht anders… Ich versuche nun vorsichtig mit der Hand zu tasten, wie weit sie noch von mir weg liegt und greife sofort auf ihren Oberschenkel. Huch, ich dachte nicht, dass sie doch so nah bei mir liegt! Ich lasse meine Hand ganz ruhig liegen und warte ab, was gleich passiert. Nichts! Sie bewegt sich nicht und liegt immer noch schlafend auf dem Rücken. Okay, was soll’s? Ich wage es, nehme all meinen Mut zusammen und fahre langsam mit meinen Fingerspitzen ihr Bein nach oben. Ich erreiche ihr Spitzenhöschen und gehe noch etwas weiter nach oben, bis ich das Bündchen erreiche. Kurz halte ich erneut inne und schiebe dann langsam meine Finger unter den schwarzen Stoff. Mit der flachen Hand fahre ich auf ihrer zarten Haut immer weiter nach unten, es wird warm und immer wärmer. Immer noch keine Reaktion von ihr. Was mache ich hier bloß? Ich bekomme etwas Angst vor mir selbst und dieser merkwürdigen Situation und ziehe die Hand weg.


Oh man, ich kann sie an mir riechen, lecke mir über die Finger und kann sie jetzt auch noch schmecken. Das ist einfach zu viel! Ich rutsche wieder von ihr weg, drehe mich auf den Rücken und ziehe unter der Bettdecke mein Höschen aus. Ich kann nicht mehr, ich dreh gleich durch! Nur mit einem Finger berühre ich mich, ganz sanft fahre ich über meinen Kitzler. Jede Frau, die ich bisher hatte, bringt das zum Durchdrehen und mich selbst natürlich auch. Nur so leicht berühren, dass frau es gerade so spüren kann. Feucht muss es sein, sonst macht es keinen Spaß! Aber was soll ich sagen? Ich bin auf diese Frau schon seit Monaten scharf, also stellt das kein Problem da. Ich werde mit meinem Finger immer schneller, fahre hoch und runter und mache nur ganz kleine Bewegungen. Ein Gänsehautschauer zieht einmal komplett über meinen Körper hinweg. Ich muss mich beherrschen leise zu sein, nicht dass sie zu guter Letzt doch noch etwas von meinem heimlichen Treiben mitbekommt. Meine angewinkelten Beine drücke ich in die Matratze und mein Atem wird immer schwerer. Ich werde noch etwas schneller in meiner Bewegung und nehme nun statt dem Finger nur noch den Fingernagel. Das gibt mir den Rest! Ich drehe den Kopf zur Seite und drücke mein Gesicht ins Kissen, um meinen Atem und mein Stöhnen zu dämpfen, damit sie nicht davon aufgeweckt wird. Mein Körper bebt und spannt jeden Muskel an. Mit der freien Hand greife ich die Bettdecke, die mein kleines, nächtliches Spiel mit mir selbst, versteckt und lasse sie nicht mehr los.

Am nächsten Morgen ist mir die Situation, oder besser gesagt der sexuelle Übergriff, wirklich unangenehm und ich verhalte mich ihr gegenüber sehr merkwürdig. Ich kann ihr nicht mehr in die Augen schauen! Ich glaube, ich muss mir eine neue Freundin suchen und das nächste Mal meine Finger gleich bei mir behalten und alles andere einzig meiner Phantasie überlassen! Bin schon gespannt, ob mir das gelingt.

© Aarrttuurr – Fotolia.com



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