Machete kills – Irrsinn in bewegten Bildern

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Danny Trejo sorgt für faszinierenden Bullshit

Der ehemalige Agent Machete Cortez (Danny Trejo) ist am Boden zerstört als seine Freundin Sartana (Jessica Alba) ermordet wird. Und so findet er sich, ohne große Gegenwehr, bald am Strick im Büro eines Sheriffs wieder. Doch als dort unerwartet der Präsident der Vereinigten Staaten (Carlos „Charly“ Estevez) anruft und Machete verlangt, ändert sich die Situation schlagartig.

Der irre mexikanische Revolutionär Mendez (Demian Bichir) hat eine Rakete auf die USA gerichtet und droht diese zu zünden. Um dieses Vorhaben zu verhindern soll Machete ihn ausfindig machen und im Notfall töten. Doch hinter dem Einsatz steckt weitaus mehr als man zu Beginn erahnen mag.

Durchdrehbuch

Schon bei Teil eins wurde vermutet, dass die Autoren bei Alkohol und anderen Rauschmitteln zusammensaßen und überlegten wie man den Film Machete so übertrieben wie nur möglich gestalten könne. Gelungen ist es ihnen mit der absurden Geschichte dann allemal.

Nun ist die Fortsetzung mit Machete kills da und setzt noch einen drauf. Die gelegentlichen „what the fuck“ Momente des Vorgängers werden hier im Minutentakt abgefeuert und lassen den Betrachter kaum zum atmen kommen. Der Film ist so vollgestopft mit Stars, Anspielungen und übertriebenen Action- und Splatter-Momenten, dass schlichtweg kein Platz mehr für eine halbwegs sinnvolle Handlung bleibt. Allerdings interessiert das irgendwann auch wirklich niemanden mehr. Der geneigte Machete-Fan wird jubeln, der normale Kinogänger ist entweder zu geschockt oder bereits aus dem Kinosaal geflüchtet um sich darüber auch noch aufregen zu können. Und so metzelt sich Danny Trejo munter von einem Schauplatz zum nächsten und kommt dem großen Finale näher und näher.

Dem Finale selbst gelingt es dann nicht, aufgrund der hohen Ereignisdichte im kompletten Film, noch bombastischer zu sein um ein schönes Ende zu setzen. Hier hat man eher das Gefühl, wie in einer alten 80er Serie unterbrochen zu werden, um dann im nächsten Jahr mit Teil drei noch einen kurzen finalen Endkampf zu erleben.

Faszinierender Bullshit

Diesen Film muss man lieben oder hassen. Wer den „Machete-Humor“ teilt bekommt einen weiteren Kultstreifen der um das x-fache seines Vorgängers überhöht ist und das Wort absurd neu definiert. Wer schon bei Teil eins nur müde lächeln oder den Kopf schütteln konnte, sollte diesen Film um der eigenen Gesundheit Willen auslassen.

Foto:wikipedia
Distributet by: Open Road Films
Studio: Quick Draw Productions

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