Lang lebe der Macho – Weil ihr uns doch liebt

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Bad Boy-Image und Chauvinismus: lang lebe der Macho!

Noch vor einigen Jahren hieß es, der Macho sei eine aussterbende Spezies. Ersetzt worden sei er durch den liebevollen Softie. Schon auf dem Papier ein ungleicher Kampf, aus dem sich nun mit großen Schritten die betonte und bewusst gelebte Männlichkeit herauslöst. Warum der Macho weiter aktiv ist? Nun, er ist begehrt. Das Spiel zwischen Männern und Frauen ist eine freie Marktwirtschaft – geregelt durch Angebot und Nachfrage.

Formal erfüllt der Macho alle Klischees, die auf Frauen angeblich so abstoßend wirken. Der moderne Macho hat sich zwar in vielerlei Hinsicht angepasst und verzichtet auf Goldketten und übermäßige Brustbehaarung, das Auftreten aber ist klassisch chauvinistisch. Langfristig scheint der liebevolle und nette Mann zwar die bessere Wahl zu sein. Ein Bad Boy allerdings fesselt und lockt betörend. Ich sehe hier Parallelen zum Mutterinstinkt, denn ein so explosiver und überwältigender Charakter muss behutsam gepflegt und im Zaum gehalten werden.
 

Macho MEN
 

Für echte Frauen genau die richtige Herausforderung

Frauen haben ein Gespür für Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit. Auf das weibliche Geschlecht wirkt nichts attraktiver als ein Mann, der ganz offensichtlich weiß was er tut und dies auch offen zur Schau stellt. Wie manche Tiere Katastrophen und Gefahren erahnen und sich Stunden vor dem Erdbeben in Sicherheit bringen haben Frauen eine Ader für Selbstvertrauen. Damit passen Machos vollkommen in ihr Beuteschema. Und das meistens nicht einmal bewusst, sondern in Form einer inneren Eingebung. Einziges Manko ist die fehlende Unterscheidung von Selbstvertrauen und Selbstarroganz. Hier kann der Mann Mutter Natur überlisten.

Ebenfalls wichtig: fehlende Zuneigung und leichte Unbekümmertheit, besonders Frauen gegenüber. Zwar geben weibliche Vertreterrinnen immer wieder an, einen liebevollen Kerl zu suchen, der sich um sie bemüht und ihnen die Aufmerksamkeit schenkt, die angeblich notwendig ist. In der Realität aber verhalten sie sich weniger rational und lassen sich gerade von denen betören, die sie keines Blickes würdigen. Spreche ich eine solche Situation konkret an erhalte ich eine Antwort, die mit einem „Ja, aber…“ beginnt. Frauen sind sich des Dilemmas, genau das Gegenteil vom Gesuchten zu gelüsten also durchaus bewusst. Für mich zeigt sich hier, wie eindringlich und kraftvoll ein Macho beim anderen Geschlecht ankommt. Stante pede werden sämtliche Prinzipien über Bord geworfen.

Das altbekannte Problem: die Frau meint nicht, was sie sagt. Sondern das komplette Gegenteil. Wer die wilden Gedankengänge durchschaut hat weiß, dass ein gewisses Bad Boy-Image dazugehört. Vielleicht ist es gerade der schmale Grad zwischen selbstsicherem Macho und aufopferndem Softie, der jede Frau in Wallungen bringt. Beantworten kann das allerdings nur die weibliche Welt im Gesamten.
 

Fotos: © kantver; CURAphotography – Fotolia.com



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