Sport #3: Gewichtheben

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Die Renaissance des Gewichthebens

Das Gewichtheben erlebt gerade seine Renaissance. Das hat unter anderem viel mit der medialen Aufmerksamkeit zu tun, die es durch das CrossFit erreicht. Aber das Ganze ist eine Win-Win Situation, denn ohne das Gewichtheben würde dem CrossFit Sport ein sehr wichtiger, wenn nicht der wichtigste Grundpfeiler fehlen.

Die drei Säulen auf denen wir im CrossFit aufbauen sind Gewichtheben (Weightlifting), Gymnastics (turnerische Elemente/Körpergewichtsübungen) und MetCon (Metabolic Conditioning/Ausdauersport). Das Gewichtheben unterteilt sich dabei nochmal in Powerlifting und olympisches Gewichtheben. Letzteres kennt man aus dem Fernsehen und es besteht eigentlich nur aus zwei Übungen: dem Clean (Umsetzen), bei dem das Gewicht vom Boden auf Schulterhöhe gebracht wird, und dem Snatch (Reißen), bei dem wir das Gewicht vom Boden direkt über Kopf heben. Zwei Übungen, die vor allem technisch extrem anspruchsvoll sind und neben der Muskulatur auch das zentrale Nervensystem stark beanspruchen. Trotz allem ist das dem CrossFit nicht genug. Wir trainieren, um eine möglichst breite Basis zu erhalten, auch die Powerlifting Übungen, wie beispielsweise Bankdrücken, Kniebeugen und Kreuzheben. Die Idee dahinter ist es, dass die absolute Kraft ein Grundpfeiler unserer Performance ist. Logisch, denn je stärker wir sind, desto mehr Gewicht können wir bewegen. Dazu kommt aber noch, dass wir mit einer höheren absoluten Kraft auch die geringeren Gewichte in höherer Wiederholungszahl wesentlich einfacher bewegen können. Wenn ich es beispielsweise schaffe 180 kg einmal in der Kniebeuge zu bewegen, dann fallen mir 15 Kniebeugen mit 80 kg nicht ganz so schwer wie einer schwächeren Version meiner selbst, die „nur“ 120 kg in der Kniebeuge schafft.

Stellt euch eure Fitness einfach mal vor wie ein Glas. Das ist nur begrenzt groß und daher passen nur x Liter Flüsigkeit rein. Diese Flüssigkeit ist die Leistungsfähigkeit, also der gesamte Leistungsoutput, den ihr geben könnt. Da Leistungsoutput eine ziemlich coole Sache ist nenne ich diese Flüssigkeit ab jetzt „Pimp Juice“ 😉
Wenn ich meine Ausdauer, Kraftausdauer, etc. trainiere, dann verbessere ich den Pimp Juice in meinem Glas. Quasi wird die Konzentration höher. Wenn ich meine absolute Kraft trainiere, dann vergrößere ich damit mein Glas. Der Pimp Juice darin bleibt aber gleich oder nimmt eventuell minimal ab. Aber der große Haken an der Sache: in ein größeres Glas passt auch mehr Volumen. Voilà ich kann nicht nur die Qualität meines Leistungsoutputs verbessern, sondern auch die Quantität, die ich dann wieder erst auf ein qualitativ hochwertiges Level schraube, um meinen Behälter im Anschluss wieder zu vergrößern, bis aus meinem anfänglichen Gläschen ein ausgewachsenes Glas geworden ist, das prall gefüllt mit Pimp Juice um die Wiederholungen und Rundenzahlen kämpft.
Also, wollt ihr ein kleines Gläschen oder ein großes Glas? Eure Entscheidung

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Foto: ©tankist276-Fotolia.com



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