Geostorm – Kinokritik & Filmtrailer

        Geostorm    

Dank eines internationalen Teams aus Wissenschaftlern um Erfinder Jake Lawson (Gerard Butler) können die immer schlimmer werdenden Naturkatastrophen auf der Erde gestoppt werden. Mittels neuester Satellitentechnik wird dem Unwetter Einhalt geboten. Doch kaum da das Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, wird Lawson auch schon vom Leitungsposten abgezogen und gefeuert.

Als sich jedoch ein paar Jahre später verheerende Fehlfunktionen am Dutch Boy genannten Satellitennetzwerk bemerkbar machen und ganze Dörfer und Städte zerstört werden, soll es der Held von einst, den man so schmächlich abserviert hatte, wieder richten.

Bald wird jedoch klar, dass es sich nicht um technisches Versagen, sondern gezielte Manipulation handelt. Und so spitzt sich die Lage auf der Erde und im Weltall zunehmend zu, denn Jake und sein Bruder Max (Jim Sturgess) müssen schnellstens herausfinden, wer und was dahintersteckt, um die ganz große Katastrophe zu verhindern.
 

 

Was stürmt mit dir nicht?

Der Geostorm, der die geballte Ladung Naturkatastrophen erzeugt, die wiederum neue Naturkatastrophen erzeugen, steht bevor. Und Gerard Butler mittendrin. Die beste Grundlage für einen Actionkracher, möchte man meinen.

Leider nur vermeintlich, denn Geostorm entpuppt sich als mittelprächtiger Mix aus Katastrophenfilm, Beziehungsdrama und Verschwörungstheorie und ist dazu unglaublich vorhersehbar und wenig innovativ.

Dabei sind die CGI-Katastrophenszenen durchaus ansehnlich und vermutlich das Beste am ganzen Film, auch wenn man ähnliche Szenarien bereits aus unzähligen weiteren Filmen kennt. Gut geraten ist auch die Musik, die aus der Feder von Hans Zimmer Nachwuchs Lorne Balfe stammt.

Damit hat es sich aber bereits mit den wirklich guten Dingen im Film. Denn Handlung, Dialoge, Motivation der Charaktere und nicht zuletzt das Spiel der Darsteller kann in so gut wie keinem Moment überzeugen. Geostorm erinnert an ein B-Movie mit zu großem Budget. Da nutzen auch ein Gerard Butler, Ed Harris oder Andy Garcia nichts. Denn eine Möglichkeit zu glänzen bleibt in diesem Streifen definitiv aus.

 
Geostorm
 

Für zwischendurch mal

Mit Geostorm wird ein Film, dessen Starttermin bereits mehrfach verschoben wurde, ins Rennen geschickt, der sich eher für einen Trashfilm-Abend unter Freunden, mit Bier und auf der heimischen Couch eignet. Über die Absurditäten und schlimmen Dialoge lässt sich dort herrlich lachen.

Für einen Besuch im Kino sprechen höchstens die schicken CGI-Effekte. Ob das reicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 
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Fotos: Warner Bros. GmbH

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