Führungswechsel in Sicht: E-Zigarette übernimmt das Kommando

        Die E-Zigaretten sind auf dem Vormarsch.    

Noch vor wenigen Jahrzehnten war Rauchen salonfähig und fast schon unerlässlich, um zur Upper Class zu gehören. Dieses Bild hat sich gehörig gewandelt: Rauchen wird tabuisiert und wird in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen. Der Aufmarsch der E-Zigaretten kommt da gerade zur rechten Zeit.

Große Auswahl als Folge der Nachfrage

Die E-Zigarette ist auf dem Vormarsch. Man sieht sie immer häufiger und da, wo man sie nicht sieht, kann sie zumindest vermutet werden. Das Sortiment wächst stark weiter, denn zu den geschätzten drei Millionen Dampfern in Deutschland gesellen sich täglich weitere hinzu. Shops wie dieser hier kommen der Nachfrage nach, besonders interessant ist dabei der Blick auf die Liquids, da diese für die Geschmackswelten verantwortlich sind. Tabakgeschmäcker von nussig bis herb sind gewissermaflen die Basis, dazu kommen Früchte wie Himbeere, Maracuja oder Banane – je nach Hersteller variieren die Liquids. In der Summe ergibt sich daraus ein kaum begrenztes Angebot. Die Kosten sind in jedem Fall überschaubar, nicht ohne Grund gehört die E-Zigarette zu den großen Sparmöglichkeiten der Neuzeit, zumindest verglichen mit Zigaretten.

Der Vorteil der Liquid-Verdampfung gegenüber dem Rauchen ist vor allem die Wirkung auf die Mitmenschen. Der E-Dampf besitzt einen höchstens sehr schwachen Eigengeruch, aggressiv oder beißend ist er schon gar nicht, weder Augen noch Nase leiden darunter. Außerdem verflüchtigt sich der Dampf nach wenigen Sekunden und lässt keine Rückstände zurück. Zuhause zu dampfen ist damit überhaupt kein Problem, genau wie in Restaurants oder Bars, obwohl dort nach wie vor die Hausregeln Vorrang haben.

Individuelle Mixturen möglich

Nun überlässt der Mann von heute nichts dem Zufall. Dazu gehört auch der Geschmack seines Liquids. Wer nach ausgiebigem Probieren immer noch nicht das perfekte Produkt gefunden hat, der kann selbst für Abhilfe sorgen und seine Wunschmischung in den Dampfer füllen. Nötig dafür sind lediglich Depots, also einfache kleine Auffüllbehälter, in denen man verschiedene Liquids zusammen mischen kann. Eigenen Kreationen aus zwei, drei oder auch vier Liquids steht nichts im Wege, alleine die Kreativität entscheidet. Wild West Tabak mit einem Schuss Menthol und einer Prise Erdbeere? Kein Problem. Auch die Nikotinstärke kann per Liquid-Mischung exakt angepasst werden: Handelsüblich ist jedes Liquid in den Stufen 0, 6, 12 und 18 mg Nikotin erhältlich und analog zur Stofflehre in der Chemie können eigene Abstufungen ganz einfach selbst hergestellt werden. Wer etwa 12 und 18 mg zu gleichen Teilen vereint, erhält eine Mischung mit 15 mg. Das ist praktisch zum schrittweisen Entwöhnen, das nicht selten das grofle Ziel vieler Dampfer ist; der respektable Mann von heute kann somit auf Nikotin verzichten, ohne auf sein Hobby verzichten zu müssen.

 

Foto: © istock.com/Marccophoto



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