Fitnesstudio vs. Outdoortraining – Trainingsplätze im Vergleich

        Wir machen den Test - wo trainiert es sich besser - draußen oder im Studio?    

Ganz gleich, ob du zu den Anfängern zählst oder schon viel Erfahrung hast: Sport tut dir gut, hält dich fit, gesund und lässt dich attraktiv aussehen. Aber wo trainiert es sich besser – in der freien Natur an der frischen Luft oder im Fitnessstudio mit einer Vielzahl von Geräten?
 

Trend zum Outdoorsport erreicht Deutschland

Möglichkeiten und Orte, um sportlich aktiv zu sein, gibt es viele. Vor allem aus warmen Gegenden wie Florida, Kalifornien oder Australien schwappt derzeit der Trend zum Outdoor-Sport auch zu uns rüber. Outdoortraining bietet sich hierzulande wetterbedingt in erster Linie in den warmen Monaten an, aber wem kühlere Temperaturen oder etwas Regen nichts ausmachen, der kann im Grunde das ganze Jahr über in der freien Natur aktiv sein.

Outdoortraining wird zurzeit vor allem in großen Städten immer beliebter. Dort wird durch den Park gejoggt, an Bänken gedehnt und auf Wiesen Gymnastik oder Mannschaftssport betrieben. Denn immer mehr Menschen sind der Meinung, dass die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio gar nicht unbedingt nötig ist, um Sport zu machen und seinen Körper zu trainieren. Aber kann das Outdoortraining wirklich den Gang ins Fitnessstudio komplett ersetzen? Wo liegen die Vor- und Nachteile beider Trainingsmethoden?
 

Das Fitnessstudio ist wetterunabhängig und bietet zahlreiche Möglichkeiten

Das traditionelle Fitnessstudio ist hierzulande weiterhin sehr beliebt. Vor allem moderne und hochwertige Studios bieten ihren Kunden eine große Vielfalt an unterschiedlichen Trainingsgeräten. In der Regel steht dir dort jeweils ein großer Bereich für das Cardiotraining und für das Krafttraining zur Verfügung. Ergänzt wird das normalerweise noch durch Räume, in denen Kurse unter Anleitung von speziell ausgebildeten Trainern stattfinden.

Im Cardio-Bereich findest du unter anderem mehrere Laufbänder, Crosstrainer, Stepper und Fahrradergometer, mit denen du deine Ausdauer trainieren und Fett verbrennen kannst. Im Bereich für das Krafttraining stehen den Mitgliedern zahlreiche Maschinen mit unterschiedlich schweren Gewichtsblöcken sowie hydraulische Geräte zur Verfügung, die speziell für den Muskelaufbau entwickelt wurden. Die Auswahl ist in guten Studios riesig, sodass für jeden das passende Gerät dabei ist. Durch diese Vielfalt kannst du jede einzelne Muskelgruppe perfekt trainieren. Das Training ist so sehr effektiv und auf dich persönlich abgestimmt.

Wer unsicher oder schlicht Anfänger ist, hat im Fitnessstudio jederzeit die Möglichkeit, sich an Mitarbeiter zu wenden und sich die einzelnen Geräte genau erklären zu lassen. Die anwesenden Trainer sind ebenfalls super, wenn du dich für Sportkurse interessierst, die in der Gruppe stattfinden.

Außerdem können Fitnessstudios bei jedem Wetter gleichermaßen gut benutzt werden. Die Räume sind immer angenehm temperiert – frieren muss hier niemand und auch eine Erkältung holst du dir nicht.

Nach dem Sport kannst du dich in vielen Studios in der Sauna oder im hauseigenen Schwimmbad erholen. Auch Massagen oder andere Wellnessanwendungen werden in immer mehr Studios angeboten. Manchmal ist das sogar im Mitgliedsbeitrag inklusive, in der Regel kostet es aber einen Aufpreis.
 

Outdoortraining macht Spaß und ist gesund

Das Outdoortraining hat hingegen ganz andere Vorzüge. Der erste Vorteil liegt auf der Hand: Es ist kostenlos. Du musst keine monatlichen Beiträge bezahlen, die – je nach Studio – schon mal recht teuer sein können.

Stattdessen kannst du im Grunde zu jeder Zeit und an (fast) jedem Ort einfach loslegen, ohne dich erst auf den Weg zum Studio machen zu müssen. Anstatt zunächst 20 Minuten mit dem Auto zu fahren, kannst du direkt vor deiner Haustür losjoggen. Du bist hier außerdem nicht an Öffnungszeiten gebunden oder musst gar erst einen Vertrag unterschreiben, bevor du mit dem Training beginnen darfst.

Sport und Bewegung in der freien Natur macht – gerade bei gutem Wetter – einfach mehr Freude und ist teilweise deutlich effektiver. Wer an einem sonnigen Tag um einen See joggt, walkt oder Rad fährt, im See schwimmt oder Yoga und Pilates auf einer Blumenwiese im Einklang mit der Natur betreibt, hat einfach viel mehr Spaß. Anstatt auf karge Studiowände zu blicken, siehst du Vögel am Himmel, grüne Bäume und Blumen und atmest frische Luft, anstatt durch die Klimaanlage temperierte.

Das Sonnenlicht sorgt zusätzlich für gute Laune. Und selbst wenn das Wetter mal nicht so toll ist, härten die Outdoor-Aktivitäten deinen Körper ganz nebenbei ab und stärken dein Immunsystem sowie deine Abwehrkräfte. Erkältungen haben so kaum noch eine Chance.
 

Die Mischung macht’s

Beide Trainingsplätze haben Vor- und Nachteile. Welche Methode bevorzugt wird, hängt unter anderem vom persönlichen Geschmack ab. Im Idealfall besteht dein Training aus einer Kombination aus beidem: Im Winter stählst du deinen Körper vor allem im Studio, während du in der warmen Jahreszeit an der frischen Luft trainierst.
 

Fotos © Martin Dimitrov, Minerva Studio/iStock.com



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