Anhand dieser Merkmale hinterlässt du einen Eindruck

        Eindruck    

Schon wenige Kleinigkeiten der äußeren Erscheinung, Körperhaltung oder wenige Worte können ausreichen, damit sich Menschen ein Bild von anderen machen. Einen ersten Eindruck kannst du nur sehr schwer ändern, darum ist es wichtig zu wissen, wonach die Mitmenschen einen besonders schnell beurteilen. Wer auf ein paar Details achtet, kann zukünftig einen besseren Eindruck hinterlassen und wird ganz leicht positiver von anderen Menschen wahrgenommen.

Kleidung und Schuhe

Dass es wichtig ist, wie du sich kleidest, ist kein Geheimnis. Schmutzige, kaputte Kleider und Schuhe vermitteln den Eindruck, dass du dich nicht um dich selbst oder den entsprechenden Anlass kümmerst. Für welche Kleiderfarbe du dich entscheidest, hat jedoch ebenso Einfluss auf den ersten Eindruck. Helle Farben wirken automatisch frischer und selbstbewusster als dunkle Farben oder schwarz. Gedeckte Farben sind zwar sehr seriös, hinterlassen aber auch den Eindruck, dass du nicht auffallen, sondern eher in der Menge untergehen möchtest. Leuchtende Farben wie zum Beispiel Rot vermitteln den Eindruck, dass du sehr selbstbewusst bist und gern im Mittelpunkt stehst.

Auch die Schuhe sind wesentlich wichtiger, als du vermuten würdest. Viele Menschen schauen bei anderen zuerst auf die Schuhe. Sind diese gepflegt, halten sie den Gegenüber für eine Person, die sich um ihren Besitz kümmert und ihn in Ordnung halten kann. Das wirkt verantwortungsbewusst und sorgfältig. Passen die Schuhe dann auch noch zum Outfit, trauen andere Menschen dem Träger den wichtigen Sinn für Details zu.
 
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Sprache und Stimme

Was du sagst, ist bekanntlich wesentlich unwichtiger für die Wirkung auf Mitmenschen als zum Beispiel die Körperhaltung, Mimik und Gestik. Dennoch solltest du darauf achten, gerade bei ersten Eindrücken erst zu überlegen, bevor du losredest. Zu viele Flüche oder eine zu flapsige Sprache wirken schnell ungebildet und respektlos. Aber keine Panik: Ein gelegentlich herausgerutschtes Kraftwort ist nicht so schlimm, es wirkt tatsächlich sogar eher authentisch und auflockernd. Immer in den eigenen Worten zu sprechen und sich nicht krampfhaft zu verkünsteln, ist ebenfalls wichtig. Benutzt du nämlich Worte, die du sonst nie verwendest, verstrickst du dich schnell in Formulierungen und wirkst eher verkrampft und verstellt.

Es ist nicht nur wichtig, was du sagt, sondern auch wie du es sagst. Die richtige Lautstärke macht sehr viel aus. Ein Gesprächspartner möchte weder das Gefühl haben, dass er angeschrien wird, noch möchte er angestrengt lauschen müssen, um alles zu verstehen. Sehr laut sprechende Menschen werden oft für allzu selbstbewusst und von sich überzeugt gehalten, manchmal auch für aggressiv. Sehr leise sprechende Menschen gelten schnell als schüchtern und verkrampft und man traut ihnen nicht zu, dass sie tatsächlich von dem, was sie sagen überzeugt sind. Auch die Geschwindigkeit sagt viel darüber aus, wie überzeugt du von dem bist, was du zu sagen hast. Sehr schnell sprechende Menschen scheinen sich besonders erklären zu müssen, während sehr langsam sprechende Menschen den Eindruck vermitteln, sie müssten erst selbst nochmals darüber nachdenken.

Körperhaltung

Bereits bevor du auch nur ein Wort sagst, haben sich die Mitmenschen schon einen ersten Eindruck verschafft, lediglich über deine eingesetzte Körperhaltung und Gestik. Wer etwas gebeugt steht, die Schultern hängen lässt und oft auf den Boden schaut, macht einen unsicheren Eindruck. Ein erhobenes Kinn und eine gerade Haltung wirkt automatisch wach und interessiert, Blickkontakt wird möglich und du erscheinst offen und aktiv. Setzt du dann während einem Gespräch noch deinen Körper ein, kannst du damit diesen Eindruck noch positiv verstärken. Dabei geht es nicht um übertriebene Gestikulation, denn das wirkt wiederum schnell dominant. Menschen, die beim Sprechen jedoch nur den Mund bewegen und ansonsten bewegungslos dastehen, schätzen wir jedoch als nicht authentisch ein und haben das Gefühl, das Gesagte sei nur auswendig gelernt und wiedergegeben.
 
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Händedruck

Der Händedruck zur Begrüßung verrät einem Gegenüber schon innerhalb weniger Sekunden eine Menge. Ein extrem lockerer Händedruck, der schon fast keiner mehr ist, wird oft verwendet, um einen aggressiven Eindruck zu vermeiden. Er bewirkt jedoch leider schnell das Gegenteil, denn die Abwesenheit von jeglichem Druck erscheint unsicher und ängstlich. Man vermutet, dass die Person nicht durchsetzungsfähig ist oder aber sich krampfhaft zurückhält. Ein übertrieben fester Händedruck macht ebenfalls keinen guten Eindruck, sondern wirkt aggressiv und unterwerfend, als müsste man dem Gegenüber gleich zu Beginn etwas beweisen. Die Hand des anderen dann noch mit der eigenen zweiten Hand zu bedecken, ist eine sehr dominante Geste und hinterlässt einen besonders schlechten Beigeschmack.

Handschrift

Auch ohne eine ausführliche Handschriftenanalyse bewerten viele Menschen die Handschrift von anderen unbewusst auf Grund des Erscheinungsbildes. Bei großen und unsauberen Schriften unterstellen wir dem Schreibenden viel Selbstbewusstsein und einen gewissen Grad an Aggressivität. Saubere, runde Schriften machen den Eindruck eines sorgsamen, zuverlässigen Schreibers. Besonders kleine, zierliche Schriften wirken dagegen eher schüchtern und zurückhaltend. Wird Geschriebenes oft durchgestrichen und korrigiert, wirkt das unkonzentriert und chaotisch, als würde der Schreibende nicht allzu viel Wert auf das, was er gerade tut legen.


 
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Fotos: SIphotography; Rawpixel; g-stockstudio / Getty Images

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