Die Tribute von Panem 3 – Mockingjay Teil 1 – Kritik & Trailer

        Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1    

Als Katniss (Jennifer Lawrence) in District 13, im unterirdischen Versteck der Rebellen, wieder zu sich kommt, scheint ihr erst einmal alles verloren. Viele liebe Freunde sind tot und das Ausmaß der Zerstörung in District 12 trifft sie hart. Und von Peeta (Josh Hutcherson) fehlt jede Spur. Vermutlich wurde er vom Kapitol gefangen genommen. Gale (Liam Hemswort) gibt ihr zwar Halt, aber Katniss bangt um Peeta.

Als die Rebellen-Präsidentin Coin (Julianne Moore) Katniss bittet, sich als „Spotttölpel“, als Symbolfigur vor den Aufstand zu stellen, zögert sie zuerst. Doch Präsident Snow (Donald Sutherland), der ein Einrichtung mit wehrlosen Verletzten bombardieren lässt, bringt mit dieser Aktion die alte Wut in Katniss hervor. Der „Spottölpel“ tritt aus dem Schatten und stellt sich dem Regime entgegen.

 

 

Kein Spott für den dritten Spotttölpel

Mit dem extralangen Titel „Die Tribute von Panem 3 – Mockingjay Teil 1“, ist nun der vorletzte Part der vierteiligen Filmserie in den Kinos gestartet. Einmal mehr steht Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen dem Kapitol entgegen und hält die Hoffnung der unterdrückten Menschen aufrecht.

Und mit Teil 3 der Reihe beschreitet Regisseur Francis Lawrence neues Terrain, was die Panem Filme angeht. Denn die letzten beiden Filme basieren auf dem dritten und letzten Buch der Romanvorlagen, was sich dann auch bemerkbar macht. Denn „Mockingjay Teil 1“ ist deutlich weniger actionlastig als seine beiden Vorgänger, leitet er doch einfach nur das große Finale ein, das den Zuschauer in „Mockingjay Teil 2“, der zweiten Hälfte des Buches, erwarten wird.

Dennoch funktioniert der Plot des Films und besticht durch seine Fokussierung auf Katniss und den wenigen, aber sehr gelungenen Actionmomenten, sowie tollen Dialogszenen. Die Geschichte profitiert zudem davon, dass sie nicht krampfhaft versucht das Geschehen so ähnlich wie möglich zu den voran gegangenen Filmen aufzubereiten, sie aber trotzdem das Gefühl und die Anmut der Vorgänger transportieren kann.

Neben Jennifer Lawrence‘ Katniss bekommen die anderen Charaktere dieses Mal nur selten die Gelegenheit groß aufzuspielen, so präsent ist ihre Figur. Schauspielerisch ungemein beeindruckend liefert sie einmal mehr eine starke Leistung ab. Dabei kommt auch Lawrence‘ Fähigkeit, alleine durch Mimik und Gestike etwas ausdrücken zu können, zum Zug. Und auch wenn ihre filmischen Mitstreiter sich nicht so in den Vordergrund spielen können, jeder der Truppe erfüllt seinen Charakter einmal mehr gekonnt mit Leben und kann überzeugen.

Wenn man „Mockingjay Teil 1“ im Gesamten betrachtet ist er ein rundum gelungener Film, der vielleicht nicht ganz die beeindruckende Größe des Vorgängers erreicht, aber stärker daherkommt als der erste Teil der Reihe. Sollte die Fortsetzung ebenso stark ausfallen, dann haben wir hier die Verfilmung einer Jugendbuchreihe, die ihresgleichen sucht und die keinen Teil beinhaltet, der in der Qualität merklich abfällt.

So muss Kino sein

Wer Interesse an gelungenen, düsteren Aufnahmen und einer gut erzählten Geschichte hat, die etwas Action und guten Inhalt bietet, der sollte sich „Die Tribute von Panem 3 – Mockingjay Teil 1“ auf jeden Fall im Kino anschauen. Allerdings sollte man zuvor die ersten beiden Teile gesehen haben. Wer die verpasst hat, nachholen!

 
Kinostart: 20. November 2014

Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay Teil 1
 
 

Foto: Lionsgate



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