Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire

        Tribute von Panem    

Nachdem Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) die 74. Hungerspiele erfolgreich überstanden haben, müssen sie zu Promotionzwecken von Distrikt zu Distrikt reisen und einstudierte Worte an das Volk richten. Präsident Snow (Donald Sutherland) zwingt die beiden Tribute zudem ihre gespielte Verliebtheit aufrecht zu erhalten, um die Menschen glauben zu machen, dass keine Protestbewegung stattfindet. Doch das Volk begehrt immer mehr auf.

 

Als Snow mit der Überlegung spielt, Katniss und Peeta aus dem Weg zu räumen, tritt der neue Spielleiter der Hungerspiele (Philip Seymour Hoffman) auf den Plan, und offenbart ihm die raffinierte Idee, als Besonderheit der 75. Jubiläumsausgabe der Spiele, ehemalige Sieger aus allen Distrikten gegeneinander antreten zu lassen. Und das würde bedeuten, Katniss Everdeen wäre auch wieder in der tödlichen Spielshow.

Es brodelt und kocht unter der Oberfläche, die Regierung antwortet mit einer härteren Gangart und Katniss, Peeta und ihr Team befinden sich mitten im brutalen Geschehen. Und dieses Mal haben sie es in der Arena mit erfahrenen Kämpfern zu tun.

Angepasst statt verändert

Die Optik ist ein wenig cleaner, dafür die Action etwas härter und die Ereignisse kommen in einer höheren Taktfrequenz daher. Dazu behält Catching Fire alle guten Eigenschaften des Vorgängers bei. Der Film setzt konsequent das fort was der erste Teil begonnen hat. Die hohe Emotionalität, kleine auflockernde Schmunzler und eine brilliant aufspielende Jennifer Lawrence sind es, die den Film so sehenswert machen. Doch auch der restliche Cast, allen voran Donald Sutherland und Philip Seymour Hoffman, spielen gut und verhelfen dem Film zu tollen Augenblicken.

Wo Teil eins an einigen Stellen, gerade auch dadurch, dass die Tribute allesamt Kinder und Jugendliche waren, noch sehr viele Teenager-Momente zu bieten hatte, wirkt der Nachfolger ein ganzes Stück erwachsener und ernsthafter. Das steht dem zweiten Teil aber richtig gut und zeigt den Wandel der sich von Film zu Film vollzieht. Vom Spiel hin zur echten Revolution. Sollten die noch ausstehenden Teile diese Entwicklung so gekonnt weiterführen, stehen uns noch zwei weitere starke Filme bevor.

 
Tribute von Panem

 

(Hunger)spiel, Satz und Sieg

Die Tribute von Panem 2 anzusehen ist eine wahre Freude. Handlung, Erscheinungsbild und Schauspiel greifen hier wunderbar ineinander und bescheren dem Zuschauer eine Fortsetzung, die dem Vorgänger in nichts nachsteht. Wer den ersten Teil noch nicht gesehen hat, sollte das aber unbedingt vorher noch nachholen, da sonst die Basis der Geschichte fehlt.

Die Trauzeugen AG

Die Trauzeugen AG – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: StudioCanal Deutschland

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