Die Bayern sind Weltmeister!

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Der FC Bayern München rundet das Jahr 2013 mit der hochverdienten Vereinsweltmeisterschaft in Marokko ab.

Die Mannschaft von Pep Guardiola bezwang im Schongang den marokkanischen Gastgeber aus Casablanca mit 2:0 und sicherte sich somit den fünften Titel des Jahres.
Die Marokkaner schrieben trotz der Niederlage im Finale ihre eigene Geschichte in diesem Wettbewerb. Sie konnten sich im Halbfinale gegen das hoch favorisierte Team um den ehemaligen Weltfußballer Ronaldinho, Atleticó Mineiro mit 3:1 durchsetzen. Unmittelbar nach dem Abpfiff dieser Begegnung stritten sich die Spieler des Underdogs um die Schuhe des genannten Ex-Weltfußballers, zogen ihm diese aus und feierten diesen Kraftakt als hätten sie das Turnier schon gewonnen. Anderes Land – andere Sitten! Im Vorfeld des Endspiels gegen den FC Bayern kündigte der marokkanische König, welcher von seinem Volk als Gottheit verehrt wird, seine Audienz an, die dem Team aus Casablanca zu einem weiteren Motivationsschub verhalf. Letztendlich konnten sich die Bayern durch die Treffer von Dante und Thiago zur besten Mannschaft des Planeten krönen. Das Turnier stand für die Münchner unter dem Motto „ in Ehre Jupp“, das betonte Guardiola mehrfach und unterstrich damit seinen Ruf als Gentleman. Der ehemalige Trainer des FCB Jupp Heynckes, der die Teilnahme am Weltpokalturnier durch den Gewinn der Champions League im vergangenen Sommer ermöglichte, genießt hohes Ansehen von seinem Nachfolger. „Jupp ist in Deutschland eine Legende – und auch in Spanien kennt ihn jedes Kind“, sagte Guardiola über Heynckes, der 15 Jahre vor seinem Triumph mit dem FC Bayern 1998 auch mit Real Madrid die Champions League gewonnen hatte. Neben dem Gewinn des Pokals, wurde Franck Riberý zum besten Spieler des Turniers gekürt und erhöht somit seine Chancen auf die Ernennung zum Weltfußballer des Jahres 2013.

Foto:wikimedia



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