Die 5. Welle – Filmkritik & Trailer

        Die 5. Welle Filmkritik    

Die 5. Welle – Die Story

Auf einmal sind sie da, die Anderen. Mit einem riesenhaften Raumschiff über der Erde. Zuerst scheint sich nichts zu tun, doch dann jagt ein gigantischer EMP (Elektomagnetischer Impuls) über die Welt und legt alle elektrisch betriebene Technik, von Handy bis Auto lahm. Doch das ist erst der Anfang. Welle um Welle an neuen Schrecken brechen über die Erde herein. Und die Anderen scheinen alles menschliche Leben auf dem Planeten auslöschen zu wollen.

Mitten in dem Chaos ist Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz), ihr kleiner Bruder Sam (Zackary Arthur) und ihre Vater Oliver (Ron Livingston), die sich von zuhause aufmachen, um in ein Lager einige Meilen weiter zu gelangen. Doch als sie in dem Auffanglager ankommen erscheint auf einmal auch das Militär und lässt alle Kinder und Jugendlichen abtransportieren. Nur Cassie bleibt aus Versehen zurück. Als unter den Erwachsenen Panik ausbricht, da laut Colonel Vosch (Liev Schreiber) die Anderen bereits unerkannt unter den Menschen sind, werden die erwachsenen Campbewohner von den Soldaten brutal hingerichtet.

Lediglich Cassie kann unentdeckt fliehen. Ihr nunmehr einziges Ziel ist es, ihren kleinen Bruder Sam wiederzufinden. Auf ihrem Weg trifft sie auf den merkwürdigen Evan Walker (Alex Roe), der sich ihr anschließt, um auf sie aufzupassen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Sam.

 

 

Mach mal nich‘ so ne Welle

Mit „die 5. Welle“ entstand eine weitere Jugendbuchverfilmung, die Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt rückt und ganz in der Tonalität von Tribute von Panem, Maze Runner u. ä. daherkommt. Im Gegensatz zu den bereits genannten, kann diese Verfilmung aber nicht mithalten.

Zwar wird die Geschichte gelungen eingeleitet, man kann eine Verbindung zur Hauptperson Cassie aufbauen, aber spätestens nach der Hälfte des Films verliert er seinen raffinierten Ansatz um das Ungewisse der „Anderen“. Statt dessen regieren Standardszenen und eine Lovestory. Das wäre an sich nicht so schlimm, wenn es nicht so unglaublich platt in den Film eingeschoben wirken würde. So verliert der Film mit nur wenigen Szenen in der zweiten Hälfte fast all das, was ihn zuvor ausgemacht hat.

Die Schauspieler können größtenteils nichts dafür, auch wenn Alex Roe in seiner Rolle oft recht deplatziert wirkt. Den meisten Schaden richten die geschriebenen Szenen an in denen die Protagonisten um alles reden, das nicht mit dem eigentlichen Plot um das Unwesen der „Anderen“ zu tun hat. So bleibt ein Film zurück, der sich stark aufbaut, nur um dann wieder alles in wenigen Momenten einzureißen.

 

Die perfekte Welle sieht anders aus

Wer das Buch mag, könnte unter Umständen Gefallen am Film finden. Wer diesem Film völlig unbedarft gegenüber steht und auf etwas gehofft hat, das an Tribute von Panem heran kommt, der dürfte ziemlich enttäuscht werden.

 
Die 5. Welle Kinoposter
Kinostart: 14. Januar 2016
 

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Fotos: Sony Pictures Germany



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