Die 15 größten Sexmythen

        Nur ein großer Penis verschafft große Lust - Mythos oder Wahrheit?    

Denkst du auch, du wüsstest schon alles über die schönste Sache der Welt? Umso brisanter ein Thema für die Menschheit, desto mehr Mythen und Weisheiten erschließen sich daraus. 2778 Geschlechtsakte finden weltweit und im Sekundentakt statt. Da ist es freilich kein Wunder, das die verrücktesten Theorien entstehen und bald schon nicht mehr klar ist, was wirklich hinter ihnen steckt. In diesem Artikel beschreiben wir für dich 15 gängige Mythen und klären den Sachverhalt.
 

1. Schadet Selbstbefriedigung einer Partnerschaft?

Diese Aussage ist ein Mythos! Die Menschen, die dieses Gerücht erfunden haben, kämpfen schlichtweg mit einem starken Gefühl der Eifersucht. Oft spielt der Gedanke “ich bin meinem Partner nicht gut genug” eine große Rolle. Viel mehr ist es aber so, dass die Selbstbefriedigung dazu beiträgt den eigenen Körper besser zu verstehen und sogar auch bei Orgasmusschwierigkeiten Abhilfe verschaffen kann.
 

2. 5000 Schuss und dann ist Schluss?

Wer diesen Unsinn erfunden hat, ist wohl auch rechnerisch nicht sehr belesen. Im Durchschnitt beginnt ein “Mann” im 15. Lebensjahr mit dem Masturbieren. Wird dieses nun täglich vollzogen, hätte er mit 28 Jahren sein Pulver “verschossen”. Sperma wird ein Leben lang nachproduziert. So wäre es zum Beispiel sogar noch im hohen Alter möglich, ein Kind zu zeugen. Du kannst also beruhigt sein denn hierbei handelt es sich wahrhaftig um einen Mythos!
 

3. Man(n) erkennt fruchtbare Tage an einer Frau

Tatsächlich kleiden sich Frauen an ihren fruchtbaren Tagen unbewusst freizügiger. Dazu legen sie in dieser Zeit auch eine größere Flirtbereitschaft an den Tag.
 

4. Analverkehr führt zu Inkontinenz.

Oft ist die Angst vor Inkontinenz als Spätfolge der Grund, wieso viele Menschen sich gegen Analsex entscheiden. Doch bei sorgsamem Umgang mit diesem empfindlichen Bereich ist ein solcher Verlauf ausgeschlossen. In äußerst seltenen Fällen kommt es vor, dass beim Verkehr der Schließmuskel verletzt wird und eine Inkontinenz zur Folge haben kann. Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs ist größte Sorgfalt gefragt. Keine kantigen oder zu großen Gegenstände einführen, “Vorarbeit leisten” und niemals ohne reichlich Gleitgel eindringen. Wer diese Punkte einhält, kann ohne jegliche Zweifel eine ganz neue erogene Zone des Körpers kennenlernen und diese Aussage als Mythos abheften.
 

5. Wenn der Penis schlaff wird, verliert der Mann an Lust?

Diesen Vorwurf hast du sicher schon einmal an den Kopf geworfen bekommen. In Wahrheit ist aber der Penis auf eine zu lang anhaltende Erektion gar nicht ausgelegt. Da im aktiven Zustand ein ungeheuerlicher Blutdruck im besten Stück herrscht, schaltet hier ein “automatischer” Schutzmechanismus in den “Pausemodus” und verhindert somit eine gefährliche Schädigung der Gefäße. Im Durchschnitt geschieht das alle 15 Minuten und ändert nichts an dem Lustempfinden eines Mannes. Dieser Mythos ist schlichtweg erfunden!
 

6. Eine ausgeleierte Vagina durch zu viel Geschlechtsverkehr?

Früher diente diese Geschichte zur Abschreckung von Frauen, um ihren Anstand zu bewahren. Fakt ist allerdings, dass die Vagina ein elastischer Schlauch bestehend aus Muskeln ist. Wie auch bei allen anderen Muskeln bewirkt eine hohe Beanspruchung eher das Gegenteil. Du kannst also unbesorgt sein, hier handelt es sich nicht um die Wahrheit.
 

7. Afrikaner haben den größten Penis

Je nach ethnischer Herkunft schwankt die Größe des männlichen Geschlechtsteils. Da lässt sich nichts rütteln. Die Afrikaner sind durchschnittlich am besten bestückt. Europa folgt jedoch dicht und kann sich so immerhin darüber freuen, nicht auf dem letzten Platz zu stehen. Dieser wird nämlich von den Asiaten übernommen.
 

8. Der Penis verliert im Alter an Größe

Ja, das stimmt! Nicht nur die Körpergröße geht mit dem Alter flöten, auch das beste Stück schrumpft und verliert an Umfang und Länge. Das liegt daran, dass Muskelzellen zu Bindegewebe werden und sich somit bei einer Erektion der Penis nicht mehr ausreichend mit Blut füllen kann. Die frühere Größe wird also nicht mehr erreicht.
 

9. Pornos regen an

Wenn du denkst, dass diese Aussage stimmt, dann liegst du falsch! Ganz im Gegenteil bewirken Pornofilme eine andauernde unrealistische Sehnsucht, der einer Abhängigkeit folgt. Ohne ein schmutziges Filmchen läuft dann gar nichts mehr. Natürlich hat das gemeinsame Anschauen einen bestimmten Reiz, doch sollte man sich eher auf sein eigenes Sexualleben konzentrieren, um nicht abzustumpfen.
 

10. Lippen sagen etwas über sexuelle Vorlieben aus

Das ist richtig! Bei einer Studie mit rund 300 Frauen wurde die Lippenform untersucht und es konnten Parallelen zu den Gewohnheiten gefunden werden. Frauen mit dem sogenannten “Amorbogen” sollen laut Aussage leichter zum Orgasmus kommen, als die Geschlechtsgenossinnen deren Oberlippenbogen flach verläuft.
 

11. Um schwanger zu werden muss man viel Sex haben

Das ist Blödsinn! Die Hoden eines Mannes brauchen nach jedem “Schuss” Zeit, um neue Samenfäden zu produzieren. Aus diesem Grund ist es sogar wahrscheinlicher schwanger zu werden, wenn der Geschlechtsverkehr nur jeden zweiten Tag stattfindet.
 

12. Schamhaare sind überflüssig

Natürlich leben wir in einer Zeit, in der für viele Menschen eine glatte Haut ästhetisch ist. Was du allerdings wissen solltest: Die Körperbehaarung nimmt den Duftstoff des Körpers auf und verstärkt ihn in seiner Wirkung. Es entsteht ein sexueller Lockstoff, auch Pheromone genannt. Diese werden in der Regel nur unterbewusst wahrgenommen, spielen aber eine ent-scheidende Rolle bei der Partnerwahl.
 

13. Wer nach dem Sex heult hatte keinen Spaß

Ein Hormonrausch kann unter Umständen für so einen Ausbruch verantwortlich sein und bedeutet genau das Gegenteil. Weint also der Partner nach dem Sex, ist vielleicht sogar noch ein “kleines” Nachspiel angebracht.
 

14. Frauen ekeln sich vor Schweißgeruch

Das entspricht nicht der Realität. Hier sind wir wieder bei dem Thema Pheromone und den natürlichen Sexuallockstoffen. Der Schweißgeruch eines Mannes kann sogar zu einer leichten Erregung beitragen, je nachdem wie gut man sich riechen kann.
Hier gibt es aber auch Grenzen. Schweißgeruch, der auf Ungepflegtheit hindeutet, ist nicht mehr anziehend und könnte bei Frauen Ekel auslösen.
 

15. Nur ein großer Penis verschafft große Lust

Kommt beim Geschlechtsverkehr kein wirklich gutes Gefühl auf, so hat dies nichts mit der Größe des Penis oder der Weite der Vagina zu tun. Vielmehr sind innere Blockaden und Komplexe schuld daran und sorgen zumindest bei einem für Unwohlsein. Da der Mensch elektronische Impulse absondert, fühlt der Sexualpartner die Unsicherheit und projiziert diese Empfindung auf sich selbst. Guter Sex findet im Delirium statt und wer sich zu viele Gedanken macht, kommt am Ende nicht zum Sch(l)uss. Zudem sind schlechte Gefühle ansteckend und sollten einfach generell vermieden werden.

 

Foto: Clipdealer



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