Der Hobbit – Smaugs Einöde

        der Hobbit    

Gandalf (Ian McKellen), Bilbo (Martin Freeman) und die Zwerge um Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) sind immer noch auf dem beschwerlichen Weg zum Berg Erebor, um gegen den Drachen Smaug (Benedict Cumberbatch) zu kämpfen und das Reich der Zwerge zurück zu erobern. Dicht gefolgt von Orks treffen sie auf weitere Völker und Kreaturen, bei denen nicht immer gleich klar wird, wer Freund und wer Feind ist.

Lange Filme, kurzes Buch

Gleich vorweg, der Film ist gut, sehr gut sogar. Er macht einige Dinge besser als der Vorgänger und behält dessen Schönheit und Erzählform bei. Die Stimmung wird dramatischer, die Charaktere entwickeln sich weiter, und insgesamt nimmt die Geschichte an Fahrt auf. All das, was man in Teil eins, der ja, das muss man bedenken, die Hintergründe und die neuen Hauptpersonen einführen musste, vermisst hat, ist hier nun vorhanden.

Musik und Spezialeffekte sind ebenso wieder eindrucksvoll und Benedict Cumberbatch als Drache Smaug präsentiert einmal mehr einen beeindruckenden Endgegner. Aber auch seinem Sherlock-Kollegen Martin Freeman als Bilbo und den anderen Schauspielern, ist die Spielfreude anzusehen.

Trotzdem kommt Teil zwei der Hobbit Trilogie nicht an die Herr der Ringe Filme heran. Man merkt den Hobbit Filmen einfach an, dass hier ein weitaus dünneres Buch die Vorlage war. Das bügelt auch Peter Jackson nicht komplett aus, obwohl er durch viele Freiheiten, die er sich gegenüber der Romanvorlage lässt, dem Film einiges hinzu gewinnen kann.

Gespannt dürfen wir sein ob das Ende, das für Teil drei aufgespart wurde, auch noch genug hergibt um einen starken Abschluss der Hobbitreihe zu ermöglichen. Wenn Peter Jackson so ehrgeizig weitermacht wie bisher, könnte ihm das gelingen.

Sich so richtig satt sehen

Kann man bei diesem großartigen Film absolut. Wem die normale 3D-Version aber noch nicht genug ist, der sollte unbedingt ein Kino aufsuchen das HFR* und IMAX* anbietet. In diesem Film gewinnt man damit deutlich an Erlebnistiefe.

*HFR = High frame rate (im Falle der Hobbit Filme 48 statt 24 Bilder in der Sekunde)
*IMAX = Images MAXimum (3D-Bild und Ton des zweiten Hobbit Films sind brillianter und wuchtiger erlebbar)

Foto top:The Hobbit – The Desolation of Smaug (2013) Movie Poster, Warner Bros. Pictures



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