Cuban Fury – Echte Männer tanzen

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Cuban Fury – Echte Männer tanzen

Bruce Garrett (Nick Frost) arbeitet in einer Firma für Maschinenbau, hat einige Kilo zuviel und führt sonst ein eher langweiliges, alltägliches Leben. Als Teenager jedoch, war er die Nachwuchshoffnung der englischen Salsa Bewegung und hätte es zu großen Erfolgen bringen können, wäre nicht dieser tragische Zwischenfall gewesen, der ihn dazu brachte das Tanzen aufzugeben.

Doch heute, 25 Jahre später, setzt ihm das Schicksal eine neue Chefin (Rashida Jones) vor die Nase. Diese ist nicht nur schön und humorvoll, sondern auch selbst total Salsa begeistert. Bruce, der sich vorgenommen hatte nie wieder zu tanzen, nimmt all seine Kraft zusammen und versucht sich erneut seinem Trauma zu stellen um seine Chefin Julia für sich zu gewinnen. Dumm nur, dass der nervige Kollege Drew (Chris O’Dowd) auch ein Auge auf die Vorgesetzte geworfen hat und auch vor unfairen Mitteln nicht zurück schreckt. Bruce muss alles was er hat in die Waagschale werfen um punkten zu können.

Ein echt dickes Ding!

Nick Frost, der schräge Filmbuddy von Simon Pegg (der sich einen Minicameo im Film nicht nehmen lässt) haut in „Cuban Fury“ so richtig auf die Kacke. Aber nicht mit zotigen, billigen Witzen, sondern mit der humorvoll inszenierten Erzählung um einen Underdog, der das Mädchen seiner Träume erobern will.

Dass die Geschichte keine Neuerfindung ist und in der grundsätzlichen Handlung genau so abläuft wie in hunderten anderen Liebesfilmen, tut dem Ganzen keinen Abbruch. Nick Frost macht, als dicker Salsa Tänzer, sowie im direkten und indirekten Fight mit Chris O’Dowd als seinem Widersacher und den grandiosen Dialog-Szenen mit Kayvan Novak, im wahrsten Sinne der Worte, eine gute Figur und schafft es mit Charm und Witz die altbekannte Geschichte, vom unscheinbaren Typen und dem schönen Mädchen, ungemein aufzuwerten. Einzig Kayvan Novak, in seiner Rolle als Bejan, schafft es, ihm, in ihren gemeinsamen Szenen, den Rang abzulaufen, so gelungen präsentiert er seinen, etwas sehr speziellen, Salsajünger.

Dieser kleine, große Film kommt ohne übertriebene Spezialeffekte, peinliche Pups und sonstige Witze aber auch ohne übertriebenen Herzschmerz-Kitsch aus. Dabei ist er so liebevoll erzählt und durch gelungene Charaktere angereichert, dass es eine Freude ist das Ensemble beim Spiel zu beobachten. Jede Rolle wurde gelungen besetzt und hat ihre tollen Momente. Darüber hinaus bietet der Film mit der rhythmischen Musik tollen Salsa-Sound, bei dem man kaum im Kinosessel still zu sitzen vermag.

Kann Man(n) schauen

„Cuban Fury – Echte Männer tanzen“ ist irgendwie ein echter „Anti-Männerfilm“-Film und doch irgendwie auch genau für uns Kerle, die wir auch mal Gefühle zeigen können und was mit Romantik brauchen. Denn seien wir mal ehrlich, einen kleinen, dicken Bruce trägt jeder von uns irgendwie im Herzen.

Sollte man nicht gerade unter einer ausgeprägten Liebeskomödien- oder Salsa-Phobie leiden, ist der Film absolut zu empfehlen!

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Foto: PR / Trailer: © StudioCanal Deutschland

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