Atomic Blonde – Kinokritik & Filmtrailer

        Atomic Blonde    


Kurz vor dem Berliner Mauerfall wird MI 6 Agent James Gascoigne (Sam Hargrave) Opfer eines russischen KGB-Mannes, der es auf einen Mikrofilm mit einer Liste aller Agenten, die verdeckt in der Sowjetunion tätig sind, abgesehen hat. Klar, dass der MI 6 alles daran setzen muss zu verhindern, dass die Agenten enttarnt werden.

Aus diesem Grund wird Top-Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) auf den Fall angesetzt, die sich zu diesem Zweck in Berlin mit Kontaktmann David Percival (James McAvoy) treffen soll. Doch auch die Amerikaner, Russen und Franzosen sind mit von der Partie, denn die Liste und die jüngsten Ereignisse haben alle beteiligten Nationen auf den Plan gerufen. Und zu allem Überfluss mischt auch noch ein Doppelagent mit, von dem scheinbar niemand weiß, wer er ist.

Und so prügelt sich Broughton durch Ost- und West-Berlin, auf der Suche nach der gefragten Liste.
 

 

Berlin lässt es krachen

Atomic Blonde – Charlize Theron, Berlin zur Zeit des Mauerfalls und jede Menge Action.

So lässt sich das Wichtigste des aktuell im Kino laufenden Streifen zusammenfassen. Denn im Actionfilm über Superagentin Lorraine Broughton dreht sich alles um eine simple „wer gegen wen“-Agentengeschichte, die in erster Linie auf gute Schauspieler, passende Musik und viele Kampfeinlagen setzt.

Neben Hauptdarstellerin Theron tummeln sich im Film unter anderem John Goodmann, James McAvoy, Toby Jones und Til Schweiger, die in ihren Rollen zwar allesamt der Hauptfigur nicht das Wasser reichen können, aber trotzdem gut aufspielen und interessante Charaktere zum Leben erwecken.

Die Kämpfe und Actionszenen runden diese Darstellungen gekonnt ab, da die Handlung des Films selbst keine – und auch nicht vorhandene – Tiefe sucht und sich lieber auf das Wesentliche, die Action, konzentriert, sodass besonders Charlize Theron, in bester Jason Bourne-Manier, so richtig austeilen und einstecken darf.

Zur illustren Runde der Darsteller und starken Actionsequenzen gesellen sich schöne Bilder und ein zur Zeit des Mauerfalls passender Soundtrack aus 80er Jahre-Songs. So runden Bild und Ton das Gesamterlebnis auf gelungene Weise ab.

 
Atomic Blonde

 

Gutes Actionkino

Alles in allem ist Atomic Blonde ein gut gemachter Actionfilm, der endlich mal wieder eine Frau in die Hauptrolle nimmt. Wer keinen Tiefgang oder historische Genauigkeit erwartet, der kann sich mit diesem Film einen unterhaltsamen Actionabend bereiten.

 

Fotos: Universal Pictures Germany

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