Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers – Filmkritik & Trailer

        Weihnachten mit den Coopers    

Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers – Die Story

Die Ehe von Charlotte (Diane Keaton) und Sam Cooper (John Goodman), ist nach 40 gemeinsamen Jahren am Ende. Doch da Weihnachten vor der Tür steht, will Charlotte noch einmal in aller Besinnlichkeit mit der ganzen Familie wie jedes Jahr feiern und erst danach die Trennungsabsichten bekannt geben.

Doch, die gesamte Familie hat mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen und das Aufeinandertreffen an Weihnachten macht das Verhältnis zueinander erstmal nicht wirklich besser. Und so kommt es, dass der chaotische Haufen, der vier Generationen umfasst, beinahe in ein riesiges Desaster stürzt. Aber es wäre ja nicht Weihnachten, wenn da nicht doch noch ein Funken Hoffnung wäre.

 

 

Alle Jahre wieder…

Das Coopersche Weihnachtsszenario ist fast schon ein Running Gag, denn, so wie der Titel es quasi ankündig, schickt jedes Jahr mindestens eines der Filmstudios zu Weihnachten einen Film ins Kino, der nach diesem bewährten Weihnachtsmuster abläuft.

ACHTUNG SPOILER!

Man nehme eine Familie, möglichst groß, um einen tollen Cast aus vielen bekannten Hollywood Gesichtern zu gewährleisten, viele innerfamiliäre Probleme, falls nötig auch noch Probleme von außen und stecke sie zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier zusammen. Zu Beginn gibt es böses Blut und/oder Missverständnisse, dann passiert etwas Schlimmes oder ein augenöffnendes Ereignis und am Ende liegen sich alle in den Armen und die Probleme lösen sich in Luft auf.

SPOILER ENDE

Auch bei Weihnachten mit den Coopers macht man hier keine Ausnahme. Der Film nimmt den zu erwartenden Gang, es gibt wenig Überraschungen und wenig Neues. Dabei springt der eher episodenhaft angelegte Film sehr zwischen wunderbar gelungenen Szenen und eher unnötigen, schlecht gemachten Lückenfüllern. Das liegt nichtmal an den Schauspielern, denn die machen ihre Sache ganz gut. Es ist vielmehr die Geschichte an sich und wie sie erzählt wird. Denn die blubbert zunächst sehr langsam vor sich hin, um dann gegen Ende hochzukochen und in einem kitschig, klassischen Finale zu enden. Dennoch hat der Film immer wieder gute Momente und verhindert dadurch, dass er komplett missglückt. Gerade John Goodman und Diane Keaton, aber auch Olivia Wilde gemeinsam mit Jake Lacy, sorgen mit einigen tollen Wortgefechten dafür, dass der Film doch immer wieder unterhaltsam wird.
 

Alle Jahre wieder - Weihnachten mit den Coopers Kinoposter
Kinostart: 3. Dezember 2015
 

Für Weihnachtsgefühljunkies

„Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ bietet die klassische Weihnachtsfilmkost mit guten und weniger guten Momenten. Wer auf diese Art Film steht, der wird danach vermutlich mit einem beschwingten Weihnachtsgefühl das Kino verlassen, auch wenn man in der ersten Hälfte einiges an Geduld benötigt. Kinogänger, denen Liebe, Kitsch und allzu vorhersehbare Handlungen ein Dorn im Auge sind, sollten um diesen Film einen weiten Bogen machen.

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Fotos: © Studiocanal Deutschland

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