6 Männerprobleme von denen Frauen keine Ahnung haben

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Neiiiin, was haben wir für ein Glück, dass wir Männer sind. Unser Leben ist doch in mancher Hinsicht so viel banaler und lustiger, als das von Frauen. Primitiv und teilweise so prähistorisch. Wir können uns über diverse Gegebenheiten so abartig totlachen, dass wohl die meisten Frauen nur kopfschüttelnd das Feld räumen würden und denken: „Urmensch!“

Doch die Evolution hat es gut mit uns gemeint. Wir haben uns entwickelt und waren dennoch in der Lage, ursprüngliche Erbanlagen zu behalten. Und genau diese machen uns bis heute glücklich. Das geht bei einem banalen Furz unter Freunden los. Ein Ereignis, welches uns immer wieder vor Lachen Tränen in die Augen treibt und welches unsere Kumpels nicht selten mit einem ehrfurchtsvollen „Respekt“ kommentieren.

Doch es gibt eben auch Dinge, die ausschließlich uns Männern passieren und die Frauen niemals auch nur annähernd nachempfinden können. Und in manchen Fällen müssen wir sagen: Da habt ihr nochmal Glück gehabt, liebe Frauen.

 

Hier kommen die Top 6 Erfahrungen, die nur wir Männer kennen:

 

Platz 6: Die Morgenlatte

Wir hatten eine entspannte Nacht. Vielleicht hatten wir sogar noch einen schönen, im besten Fall erotischen Traum, und dann wachen wir auf. Noch ehe unsere Augen das Tageslicht erspähen, stellen wir zwangsläufig fest: Wir haben eine Morgenlatte. So groß und fest wie sie nur sein kann und einen Moment lang sind wir sehr stolz darauf. Doch dann stellen wir fest, dass wir dringend pinkeln müssen. Mit diesem Gerät unter der Bettdecke wird das schwierig, aber wir probieren es natürlich trotzdem, denn vielleicht klappt es ja heute besser als an den Tagen zuvor. Jeder Mann kennt die abnormale Sitzposition auf der Toilette, wenn wir versuchen mit einer Morgenlatte zu urinieren und schnell wird klar, auch im Stehen pinkeln können wir komplett knicken. Es sei denn, wir machen einen Kopfstand. Wir haben jedoch noch niemanden erlebt, der diese Lösung tatsächlich in Betracht gezogen hat. Aber wir denken daran. Immer. Und immer wieder. Also wird unser morgendlicher Freund nach unten geknickt. Und da haben wir schon das nächste Problem. Es dauert bis es läuft, aber wenn es soweit ist, schießt es dermaßen schnell aus uns, dass es von der Keramikoberfläche der Toilette zurückgeschossen wird. Wir hoffen an dieser Stelle auf eine innovative Erfindung.

 

Platz 5: Das Pissoir

In dieser Hinsicht haben wir Frauen gegenüber einen kleinen Vorteil, denn wir müssen uns nicht zwangsläufig auf öffentlichen Toiletten hinsetzen. Zumindest nicht, wenn es nur ein kleines Geschäft ist. Wir müssen auch nicht wie Frauen halb hockend über dem Toilettenrand sitzen und aufpassen, dass wir bloß nicht diese ekelhafte Klobrille berühren. Nebenbei scheint diese Position auch sehr in die Oberschenkel zu gehen. Doch dies nur am Rande.
Aber kennen wir es nicht alle: Wir suchen uns ein freies Pissoir, stellen uns davor, kramen umständlich unser Gemächt aus der Hose und checken zuerst einmal, in welche Ecke wir denn nun am besten pinkeln, damit es nicht zurückspritzt. Wir haben bereits sehr früh festgestellt, dass geradeaus urinieren keine guten Ergebnisse erzielt, denn wir alle haben damals gelernt, dass Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel ist. Oder anders gesagt: Zielst du hoch und geradeaus, geht das mächtig in die Hose.

 

Platz 4: Der Unterhosengummizug

Wer sich bei Platz 5 entweder zu sehr oder nur auf die unwichtigen Dinge wie Poster an der Wand konzentriert hat und dabei seine Finger außer Acht lässt, der hat schneller ein zischendes Problem, als er es sich vorstellen kann. Die Rede ist vom Gummibund unserer Unterhose. Flutscht dieser von unserem Finger, schnalzt diese unkontrollierbar, schnell und mit einer endgültigen Heftigkeit zurück, die die Welt so noch nicht gesehen hat. Sollte das passieren, haben wir ab genau diesem Moment richtig viel Spaß, die ganze Sauerei wieder in den Griff zu bekommen – und zwar schnell. Und wir Männer wissen, wie kompliziert es ist, einen verloren gegangenen Gummibund zurückzuholen, ohne dabei jegliche Kontrolle zu verlieren.

Als ob unsere Probleme nicht schon genug wären…

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Platz 3: Ein Todfeind namens Reißverschluss

Halten wir fest: Wir haben Platz 5 und 4 irgendwie überstanden. Entweder wussten wir, was auf uns zukommt und haben einen grandiosen Job erledigt, oder wir sind ab dem heutigen Tag um einige Erfahrungen schlauer. Apropos schlauer: Das wurden wir bereits schon als kleine Jungs. Denn in der Regel hatten wir in jungen Jahren noch keine Knöpfe an unseren Hosen. Im Gegenteil: Es waren Reißverschlüsse, die uns das Leben als Kind erleichtern sollten. Doch von wegen erleichtern. Jeder kennt es: Im Kinderzimmer warten unsere Kumpels oder wir werden draußen beim Pinkeln an einem Baum überrascht und da wir dieser Situation schnell entkommen wollen, beziehungsweise schnell zurück zu unseren Freunden möchten, achten wir nicht darauf, was unsere Hand mit dem Reißverschluss macht, ehe wir alles fachgerecht wieder eingepackt haben. Der Verschluss geht mit einem Ruck zu, wir hören noch genau das Geräusch in unseren Ohren, als wäre es erst gestern passiert und dann geschieht es: Ein Ei hängt noch draußen. Oder gar unser bestes Stück. Und dort, wo sich nun eines dieser Dinge befindet, wollten wir unser Teil niemals haben. Eingeklemmt im Reißverschluss. Dem Fegefeuer der Lendenregion. Dem schlimmsten Ort, an dem wir unser Gemächt festhängen sehen wollen. Ein Ort ohne Wiederkehr. Ohne Erbarmen, Tageslicht und Gnade. Einfach ein Ort des Schmerzes. Des Leids. Ein Ort, an dem ab heute für alle Zeit ein Stück unserer Seele gefangen sein wird und den wir niemals vergessen werden. Ganz egal wie alt wir werden.

 

Platz 2: Ein Ei auf Wanderschaft

Ja liebe Männer, auch das kennen einige von uns. Diejenigen, die noch nicht das Vergnügen hatten, können fast sicher sein, dass es auch sie eines schönen Tages heimsucht. Wir laufen ungehemmt Richtung Stuhl, wollen uns nur mal kurz setzen, um irgendetwas zu tun, und dann geschieht es: Ein Ei ist nicht dort wo es hingehört. Es hat seinen sicheren Ort verlassen, wo es geschützt auf wichtige Einsätze wartet. Es bahnte sich einen kurzen aber auschlaggebenden Weg in Richtung Freiheit und da ist es nun. Während das zweite Ei weiß, was gleich passiert, setzen wir uns in genau diesem Moment auf das erste. Und an dieser Stelle wissen wir, dass jeder Mann, der dies gerade liest, genau dasselbe Gefühl in sich aufkommen spürt. Man kann an dieser Stelle nur hoffen, dass wir uns nicht mit Vollgas haben auf den Stuhl fallen lassen. Die Franzosen würden dies vielleicht sympathisch „un oeuf frit“ nennen. Wir sagen dazu nichts Anderes als „ein Spiegelei.“ In diesem Moment möchten wir eine kurze Gedenkminute für all die betroffenen, kleinen, runden Freunde einlegen.

 

Platz 1: Eierkraulen

Und zum Abschluss mal etwas Schönes. Liebe Frauen, ihr werdet leider nie in den Genuss kommen wie es sich anfühlt, wenn wir uns im Al Bundy-Style auf eine Couch setzen oder uns in Bett legen – in der einen Hand eine Fernbedienung, in der anderen unsere hoffentlich nicht gerade im Reißverschluss verschollenen Klöten. Was genau das bringt, weiß niemand so genau. Fakt ist nur, wir tun es. Heroisch legen wir uns zurück, stolz auf das, was wir an diesem Tag geleistet haben. Unserer Männlichkeit bewusst tauchen wir gedanklich in unerforschte Regionen ab. Wir checken schnell, dass beide Eier noch da sind und erfreuen uns in genau diesem Augenblick, dass wir bis zwei zählen können. Im besten Fall steht noch ein Bierchen an der Seite und im Fernseher läuft unsere Lieblingssendung.

Das Ende eines erfolgreichen Tages und danke, Al Bundy!

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Fotos: Peter „Hopper“ Stone / Kontributor, Bloomberg / Kontributor / Getty Images



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