5 Tipps für einen kleineren ökologischen Fußabdruck

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Dass der Klimawandel eine große Erfindung von der Lügenpresse ist, glaubt zwar der amerikanische Präsident, wir sind allerdings nicht dumm genug, um unsere Augen vor solch offensichtlichen Dingen zu verschließen. Der Klimawandel ist natürlich Realität und es wird Zeit sich bewusst zu werden, dass wir nur eine Welt haben, auf der wir leben können. Deswegen ist es umso wichtiger sie zu schützen, indem man sich mit dem Umweltschutz aktiv beschäftigt. Wichtige umweltpolitische Entscheidungen kannst du natürlich nicht treffen, allerdings kannst auch du etwas für die Umwelt tun, indem du deinen ökologischen Fußabdruck verringerst. Wie genau du das schaffst, erklären wir dir mit unseren fünf Umwelttipps.

 

1. Fahrrad statt Auto, Bahn statt Flugzeug

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Innerhalb der letzten 30 Jahre wurden die durch den Verkehrssektor produzierten Emissionen so gut wie gar nicht gesenkt. Das hat zwei verschiedene Gründe: Zum einen fehlt es im Verkehrsbereich momentan noch an Innovationen. Es gibt zwar schon das Konzept von elektrischen und autonomen Autos, allerdings haben es diese Fahrzeuge noch nicht so richtig auf die Straße geschafft. Zum anderen hat sich noch nicht verändert, wie wir die Verkehrsmittel benutzen. Das ist vor allem deshalb problematisch, da in diesem Sektor sehr viele Emissionen eingespart werden könnten. So sollten Inlandsflüge am besten vermieden und durch Bahnfahrten ersetzt werden, denn die Emissionen eines einzigen Fluges sind schon im dreistelligen Kilobereich. Solltest du täglich circa zehn Kilometer zur Arbeit fahren, hast du nach einem Jahr mehr als 600 Kilogramm Emissionen produziert. Solltest du auf dein Auto angewiesen sein, kannst du zumindest darauf achten, kraftstoffsparend zu fahren.

 

2. Ökostrom

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Um deinen Strom durch Ökostrom zu ersetzen, kannst du entweder den Anbieter wechseln, oder du suchst bei deinem Anbieter nach Ökostrom-Angeboten. Das bringt gleich mehrere Vorteile für die Umwelt mit sich. Zum einen wird der Strom emissionsfrei hergestellt. Der in Atomkraftwerken hergestellte Strom ist zwar auch emissionsfrei, allerdings bringt das Atomkraftwerk ganz andere Probleme mit sich. Außerdem wird das Geld, welches du für deinen Strom bezahlst, in erneuerbare Energien investiert. Der Wechsel sollte auch monetär kein Problem sein, denn preislich unterscheiden sich die normalen Stromanbieter kaum von denen mit Ökostrom.

 

3. Die richtigen Lebensmittel

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Egal, wann du in den Supermarkt gehst, du wirst immer alles finden, was du gerade kaufen willst. Das sollte dich eigentlich ein wenig stutzig machen, denn diese Produkte kommen aus den verschiedensten Ecken der Welt, was bedeutet, dass sie irgendwie zu uns gebracht wurden. Das passiert natürlich nicht, ohne dass extrem viele Emissionen produziert werden. Für Spargel aus Chile sind die verursachten Emissionen beispielsweise 250-mal höher als für Spargel aus der Umgebung. Die Umwelt gibt dir noch einen Grund mehr, nicht so häufig Fleisch zu essen, denn die Fleischproduktion ist wesentlich klimaschädlicher als der Weg zum verzehrbaren Gemüse. Mit dem Kauf von Bio-Produkten kannst du ebenfalls etwas für die Umwelt tun, denn die biologische Landwirtschaft produziert weniger Emissionen als die herkömmliche.

 

4. Energiesparen im Haushalt

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Durch das Energiesparen im eigenen Haushalt sparst du gleichzeitig Geld. Damit du das schaffst, gibt es so einige Tricks. Du solltest Geräte nicht im Stand-by-Modus lassen, am besten schaffst du das mit Steckerleisten, die du einfach komplett ausschalten kannst. Deine Wäsche solltest du bei 30 Grad waschen, die meisten Flecken sollten auch bei dieser Temperatur verschwinden, da Waschmittel kaltaktiv sind, also auch ohne Wärme wirken. Dass du mit der Heizung eher sparsam umgehen solltest und vor allem die Fenster geschlossen sind, während die Heizung läuft, sollte dir wohl schon klar sein. Die Debatte über Sparlampen und normale Glühbirnen sollte dir bestimmt auch geläufig sein, LED-Leuchten sind im Übrigen die umweltfreundlichsten Leuchtmittel. Wenn du dir neue Elektrogeräte kaufst, lohnt es sich, schon beim Kauf auf den Verbrauch und die Energieeffizienz zu achten.

 

5. Emissionen ausgleichen

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Die oben genannten Punkte sind natürlich nur Tipps, die du einhalten kannst, aber nicht musst. Manche dieser Tipps kann man beispielsweise aufgrund der Arbeit gar nicht befolgen. Trotzdem ist es gut, wenn du versuchst, so viele wie möglich einzuhalten. Solltest du bereit sein, etwas Geld in die Umwelt zu investieren, kannst du deine Emissionen auch mit Geld ausgleichen. So kannst du bei Airlines beispielsweise für deine verursachten Emissionen spenden. Das so gesammelte Geld wird in Projekte investiert, die sich dafür einsetzen, Emissionen einzusparen.

Es gibt viele verschiedene Dinge, die du machen kannst, um deinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Alle Tipps einzuhalten mag für manche Menschen kein Problem sein, für andere ist es allerdings sehr schwer. Du musst auf keinen Fall alles beachten, es wäre nur schön, wenn jeder Mensch diese Tipps im Hinterkopf behält und sie umsetzt, sobald es für ihn möglich ist, schließlich haben wir nur eine Erde.

Earth Overshoot Day

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Fotos: Martin-Lang; davidgoldmanphoto; acilo; Justin Case; Glow Decor; TebNad / Getty Images



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