2016 bin ich Nichtraucher!

        Nichtraucher 2016    

Endlich vom Glimmstengel loskommen: Diesen guten Vorsatz fassen sich viele Menschen zum Jahreswechsel. Und das leider jedes Jahr aufs Neue. Erwiesenermaßen halten gute Vorsätze nicht lange, der Großteil der Menschen hält die neuen Verhaltensweisen nicht einmal bist zum Februar durch. Dabei gibt es eine Reihe von guten Tipps und Tricks, wie man die Nikotinsucht ein für allemal besiegen kann. Gründe für das Aufhören gibt es ebenfalls mehr als genug.

Die meisten Raucher sind bestens informiert über die Risiken ihrer Sucht. Man muss dir nicht erzählen, wie schädlich der Glimmstengel ist: Teerlunge, Raucherbein, Zahnausfall, Krebs – du weißt, was dir droht. Immerhin prangen auf allen Zigarettenschachteln entsprechende Warnhinweise. Doch diese Zukunftsvisionen aus dem Horrorkabinett sind keine Motivation. Anders sieht es mit den unmittelbaren Folgen des Dauerqualmens aus:
 

  • Immer wieder musst du für eine Zigarette die gemütliche Runde verlassen, das nervt deine Freunde
  • Nichtraucher fühlen sich von deinen stinkenden Klamotten und deinem Atem abgestoßen
  • Gelbe Zähne und Fingernägel sind ebenfalls extrem unattraktiv
  • Rauchen verschlingt Unmengen an Geld, das du sonst für andere Dinge ausgeben könntest
  • Andere Menschen rauchen unfreiwillig mit: deine Partnerin, deine Kinder, deine Freunde
  • Deine Wohnung müffelt nach abgestandenem Rauch, die Tapeten verfärben sich, die Möbel vergilben

 

Trotz aller Nachteile kommen viele Raucher nicht von ihrer Sucht los. Schuld ist das Nikotin. Tabakpflanzen stellen dieses Gift her, um sich vor Parasiten zu schützen. Das Inhalieren leitet den toxischen Stoff innerhalb weniger Sekunden direkt ins Gehirn, wo er seine Wirkung entfaltet. Um jedoch das Wohlgefühl aufrecht zu erhalten, muss immer weiter Nikotin zugeführt werden. Wird dieser Nachschub verwehrt, reagiert der Körper mit Entzugssymptomen. Du wirst unruhig, fühlst dich gereizt und unkonzentriert. Es ist kein Wunder, wenn du wieder nach einer Zigarette greifst, um diesen Symptomen zu entkommen. Dabei ist die Zahl derer, die willens sind mit dem Rauchen aufzuhören, hoch. Mehr als die Hälfte aller Raucher würde laut Bundesverband Deutscher Apotheker den Glimmstengel gerne für immer aus der Hand legen. Mehr als 70 Prozent haben den Entzug schon versucht und sind dabei gescheitert. Wer es schafft, wird belohnt. Nicht nur mit einem gesünderen Lebensstil und Bewunderung durch seine Mitmenschen, sondern auch von seinem eigenen Gehirn. Neue Studien ergaben, dass es glücklich macht, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Studienteilnehmer, die ihre Nikotinsucht besiegten, waren positiver gestimmt, weniger ängstlich und gestresst. Die Wirkung glich der von Antidepressiva.
 

Der Weg zum Leben ohne Glimmstengel

Vielleicht gehörst du auch zu jenen, die es bereits mit dem kalten Entzug versucht haben. Du hast in einem spontanen Entschluss die Zigaretten weggelegt oder sogar entsorgt und dir gesagt: Nie wieder! Bereits nach einem Tag setzen bei diesem Vorgehen die Entzugserscheinungen ein und bringen den Entschluss ins Wanken. Hier scheitern die meisten Raucher, erleiden einen Rückfall und werfen mit dem deprimierenden Gefühl das Handtuch, nicht willensstark genug zu sein. Doch mit einer solchen Niederlage steht man nicht allein da: Nur etwa fünf Prozent aller Raucher gelingt ein kalter Entzug! Deshalb greifen viele Menschen zu Hilfsmitteln. Nikotinersatzpräparate versorgen das Gehirn mit Nikotin und mindern so die Symptome des Entzugs. In Form von Pflastern, Kaugummis und Lutschbonbons werden sie über Wochen hinweg in immer geringerer Dosierung eingenommen. Auf diese Weise fallen die Entzugssymptome wesentlich schwächer aus und das Aufhören fällt leichter. Als nicht empfehlenswert hat sich allerdings die E-Zigarette entpuppt – mit ihr tauschst du nur ein Übel gegen ein anderes.

Besonders wichtig ist die Motivation, wenn man das Rauchen erfolgreich aufgeben will. Es hilft daran zu denken, dass die Entzugssymptome bereits nach zwei oder drei Tagen abklingen werden und es im Anschluss wesentlich einfacher sein wird, die Zigaretten links liegen zu lassen. Es kommt also gerade am Anfang auf jeden einzelnen Tag an. Stehst du die Anfangszeit durch, dann hast du die größte Hürde bereits genommen. Um dich möglichst gut auf den Entzug vorzubereiten und ihn auch dann durchzuhalten, wenn Versuchungen drohen, stehen dir eine Reihe von Kniffen zur Verfügung. Die Tipps und Tricks der folgenden Liste basieren auf Erfahrungen von erfolgreichen Ex-Rauchern und die wissen schließlich, was funktioniert und was nicht.
 

Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

  • Beginne mit dem Aufhören an einem stressfreien Tag, zum Beispiel am Wochenende
  • Zelebriere deinen Abschied vom Glimmstengel im großen Stil
  • Erzähle Familie und Freunden, dass du aufhören willst und dass du dir ihre Unterstützung wünschst
  • Meide für eine Weile andere Raucher und alle Orte, an denen geraucht wird
  • Erkläre deine Wohnung zur Nichtraucherwohnung und entsorge sämtliche Aschenbecher und andere Utensilien
  • Mache einen Großputz und sorge für guten Duft in allen Räumen
  • Beschäftige deinen Mund mit zuckerfreien Kaugummis, Lutschern oder Bonbons
  • Lasse eine Zahnreinigung durchführen und genieße das saubere Gefühl im Mund
  • Vermeide Leerlauf und plane deinen Tag möglichst straff durch
  • Treibe Sport, um Stress abzubauen
  • Lobe dich für jeden überstandenen Tag
  • Gönne dir Belohnungen: nach einem Tag, nach einer Woche, nach einem Monat
  • Erkläre einen Rückfall zum einmaligen Ausrutscher und mache einfach unbeirrt weiter

 

Nichtraucher Apps unterstützen und motivieren dich

Nichtraucher Apps
 

Eine weitere clevere Unterstützung bieten Apps für das Handy. Da du es sowieso immer dabei hast, wird dein Handy auf diese Weise zum Verbündeten im Kampf gegen die Nikotinsucht. Apps können eine Tagebuchfunktion erfüllen, fungieren als Belohnungssytem und teilen die Erfolge direkt mit Familie und Freunden auf sozialen Netzwerken. So wirst du täglich an dein Ziel erinnert – das gibt dir einen wertvollen Motivationsboost und hilft über den ein oder anderen Durchhänger hinweg. Als hilfreichste App auf dem Markt gilt “Rauchfrei Pro” für iOS und „Get Rich or Die Smoking“ für Android, die beide relative ähnlich funktionieren. Sie sind mit einer Fülle an Funktionen ausgestattet, die das Durchhalten unterstützen. Du kannst deinen durchschnittlichen Zigarettenkonsum eintragen und die App berechnet nicht nur, wieviel Geld du sparst, sondern motiviert dich auch mit Statusmeldungen, die Bezug auf deine Daten nehmen. Du erfährst beispielsweise deinen aktuellen Gesundheitszustand und wie weit sich dein Körper bereits regeneriert hat. Individuelle Meilensteine, samt Belohnungen, können festgelegt werden. Deinen Fortschritt kannst du dann direkt über Facebook, Twitter oder andere Plattformen mit Freunden teilen. “Rauchfrei Pro” kostet lediglich 99 Cent für iOS und „Get Rich or Die Smoking“ für Android ist kostenfrei.

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Wir wünschen dir ein rauchfreies 2016!.



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