17 Methoden für mehr Produktivität in unter 5 Minuten

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17 Methoden für mehr Produktivität in unter 5 Minuten

Die Idee hinter sogenannten Mini-Gewohnheiten ist, dass Du durch kleine Schritte größere Regeln für Dein Alltagsleben aufbauen kannst. Setze Dir kleine Ziele und baue auf Kontinuität. Dann kannst Du nach mehr streben. Hier sind 17 der besten Mini-Gewohnheiten, mit denen Du Deine Produktivität umgehend verbessern kannst und die Dich maximal 5 Minuten Zeitaufwand kosten.

1. Trinke ein großes Glas Wasser
Klingt simpel, ist aber umso effektiver. Sogar leichte Dehydration kann Kopfschmerzen und Ermüdung zur Folge haben. Sie kann dafür sorgen, dass Deine Konzentration massiv abnimmt, Dein Kurzzeitgedächtnis beeinflusst wird und weitere wichtige mentale Funktionen gehemmt sind. Möchtest Du Deinen Produktivitäts-Höhepunkt erreichen ist es wichtig, dass Dein Hirn aus dem Vollen schöpfen kann. Deshalb solltest Du immer sichergehen, dass Du ausreichend Wasser getrunken hast, bevor Du Deine Arbeit beginnst.

2. Plane Deinen Tag und priorisiere Deine Aufgaben
Ohne zumindest einen Basis-Plan zu haben ist es erschreckend einfach, einen Tag zu beenden und dann festzustellen, dass Du nichts von Bedeutung geleistet hast. Du solltest Dir deshalb direkt zu Tagesbeginn eine Liste mit allen Aufgaben erstellen, die Du während des Tages erledigen möchtest. Stelle außerdem fest, wo Deine Prioritäten liegen.

3. Lege den Fokus auf die drei wichtigsten Aufgaben
Ein anderer Weg Deinen Tag zu planen ist es, den Schwerpunkt auf die bedeutungsvollsten Tätigkeiten zu legen. Mit einem Tagesplan ist es leicht, zu viel zu wollen. Wenn nicht alle Tagesziele erreicht werden fühlt es sich an, als hättest Du versagt. Deine wichtigsten Aufgaben herauszuschreiben gibt Dir jeden Tag etwas, auf das Du Dich fokussieren kannst. Dadurch verschwendest Du keine Zeit Dich um Dinge zu kümmern, die weniger dringend sind. Schaffst Du es, Deine drei wichtigsten Aufgaben zu erledigen, fühlst Du Dich produktiv – auch wenn Du nichts anderes tust, das auf Deiner Liste steht.

4. Teile Aufgaben in machbare Schritte ein
Überlege Dir für jede Aufgabe auf Deiner Liste kleinere Schritte, in welche Du sie aufteilen kannst. Einzelziele wirken erreichbarer. Hakst Du eine Arbeit ab hast Du ein positives Gefühl, das Dich innerlich zu Produktivität pusht.

5. Kreiere Verantwortung, indem Du andere einbeziehst

Wenn Deine Aufgaben keine Verantwortung beinhalten (wie es beispielsweise durch die Deadline eines Auftrages gegenüber einem Kunden der Fall wäre), versuche Verantwortung einzubauen. Lasse Freunde, Bekannte und Familie von Deinen Intentionen wissen. Das ist ein großartiger Weg, Dich selbst zu disziplinieren und eine Aufgabe im Blick zu behalten. Du möchtest Dich nicht dadurch in Verlegenheit bringen, zugeben zu müssen, dass Du Deine Ziele nicht erreicht hast. Besonders dann nicht, wenn Du vor anderen in der Verantwortung stehst, weil Du ihnen lang und breit von Deinem Vorhaben berichtet hast.

6. Belohne Dich für die Bewältigung von Aufgaben
Um Energie hoch und Motivation oben zu halten, belohne Dich nach Deinen Arbeitsaufgaben selber. Diese kurzen Zeiten von Vergnügen sollten nicht nur Pausen sein, um Deine Akkus aufzuladen und Dein Konzentrations-Level konstant zu halten. Sie sollen vielmehr wirken wie die Karotte am Stock – Du wirst schneller und mit mehr Enthusiasmus arbeiten, wenn Du etwas hast, auf das Du Dich kurzfristig nach der Bewältigung der Aufgabe freuen kannst.

7. Entferne Ablenkungen vor Arbeitsbeginn
Anstelle gegen Deine Neigungen anzukämpfen, Dinge aufzuschieben kannst Du viel Zeit und Ärger sparen, indem Du einfach Deinen Email-Tab schließt und soziale Medien während Deiner Arbeitszeit sperrst. Ein einfacher Tipp, der Dir und Deiner Produktivität aber ungemein hilfreich ist.

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8. Räume Deinen Schreibtisch auf
Entferne alles von Deinem Schreibtisch, was Du nicht benötigst. Verpacke alles in Ordner, Boxen und Schubladen – aus den Augen, aus dem Sinn. Selbiges gilt für Deinen Computer, wenn Deine Aufgaben daran zu erledigen sind. Schließe alle Tabs und Programme, die Du für Deine Arbeit nicht benötigst.

9. Höre Musik, um Dich zu fokussieren
Leise und leichte Hintergrundmusik hilft Dir, alle ablenkenden Geräusche auszublenden, die Dich von Deiner Arbeit abhalten könnten. Musik steigert außerdem nachgewiesen Deine Kreativität. Sie hilft Dir, Dich auf Deine Arbeit zu fokussieren. Beachte aber noch einige Hinweise: Höre am besten Lieder die nicht in Deiner Muttersprache gesungen werden. Außerdem solltest Du diese Songs bereits kennen. Ansonsten kann Dich wiederum die Musik selbst ablenken.

10. Erledige die unangenehmste Aufgabe zuerst
Siehe Dir die Liste Deiner wichtigsten Aufgaben an und unterstreiche jene, die Du am liebsten direkt löschen würdest. Beginne in jedem Fall mit dieser Arbeit, noch bevor Du die Chance hast, über sie nachzudenken. Arbeite nicht an Deinen anderen Aufgaben, bis die unangenehmste von ihnen beendet worden ist.

11. Beginne mit dem kleinsten Teilschritt
Siehe Dir Deine härteste und unangenehmste Aufgabe an. Plane dann einen kleinen Teilschritt, den Du für gewöhnlich innerhalb weniger Minuten abgeschlossen hast. Erledige diesen Punkt und Du befindest Dich mitten in der Ausführung der gesamten Aufgabe. Ein einfacher Einstieg, der Deine Motivation und damit Deine Produktivität steigert.

12. Arbeite in kurzen Zeitabschnitten
Die sogenannte Pomodoro-Technik ist die wohl bekannteste Version dieser Art. Sie bezeichnet eine Arbeitszeit von 25 Minuten mit einer anschließenden fünfminütigen Pause. Dadurch ist es wiederum leichter für Dich, die notwendige Motivation zu finden.

13. Messe Deine Zeit für verschiedene Aktivitäten
Die meisten Menschen überschätzen die Zeit, die sie für ihre übliche Arbeit benötigen. Sie sind am Ende überrascht wie lange die Bewältigung einer einzigen Aufgabe gedauert hat. Dieses Phänomen ist besonders bei Tätigkeiten festzustellen, die mehr oder weniger gedankenlos vollzogen werden. Über Time-Tracking wird Dir bewusster, wie genau Du Deine Zeit verbringst. Außerdem kannst Du in Deinem Plan sehen, womit Du vielleicht mehr Zeit verbringst als notwendig und die Aufgaben auslagern, die Deine Produktivität behindern.

14. Nutze die Zwei-Minuten-Regel
Wenn die Bewältigung einer Aufgabe zwei Minuten oder weniger dauert, erledige sie sofort und gehe dann weiter Deiner eigentlichen Tätigkeit nach. Mache es Dir zur Gewohnheit bei jeder neu anstehenden Aufgabe kurz zu überlegen wie viel Zeit sie in Anspruch nehmen könnte.

15. Halte jede Idee fest
Unser Geist neigt dazu, umherzuschweifen. Trotz bester Intentionen zum Arbeiten driften wir von unserer eigentlichen Aufgabe ab. Abgesehen davon, dass dies sehr hinderlich ist gibt es doch faszinierende Einblicke. Halte ein Notizbuch bereit und schreibe alles auf, wonach sich Dein Geist während der Arbeit verzieht. Du kannst Dir die Notizen später ansehen und, wer weiß, vielleicht ist darunter ja eine absolut großartige Idee oder die Lösung eines Problems, dessen Du Dir im Vorhinein gar nicht bewusst warst.

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16. Erstelle eine „erledigt“-Liste
Die meisten Menschen nutzen To-Do Listen. Diese Aufzählungen können jedoch dazu führen, dass Du Dich schnell von der Fülle an Aufgaben überwältigt fühlst. Eine Folge kann Demotivation sein, wenn Du zu viel planst und zu wenig erreichst. Die „erledigt“-Liste hat den gegenteiligen Effekt. Während Du notierst, was Du bereits geregelt hast schaffst Du es, jeden Tag motiviert zu bleiben.

17. Überprüfe Deine Ziele
Jeder Mensch hat Ziele. Ob sie groß oder klein sein mögen, wir alle haben Dinge, die wir unbedingt erledigen möchten. Leider kann der Alltagsstress schnell dazu führen, dass wir unsere Ziele aus den Augen lassen. Du solltest Deine Absichten regelmäßig überprüfen und Pläne aufbauen, wie Du sie erreichen kannst. Mache Dir bewusst, was Dir wirklich wichtig ist. Und halte daran fest.

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