10 Tipps für ein besseres Zeitmanagement

        Tipps für besseres Zeitmanagement    

Dein Tag hat nur 24 Stunden – nutze sie mit Bedacht! Jeder von uns steht vor verschiedenen Herausforderungen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemanagt werden müssen. Die Krux dabei: Wir Menschen schaffen es nicht, zwischen der Uhrzeit und der echten Zeit zu unterscheiden. Denn es geht nicht um Sekunden, Minuten und Stunden, die ein Tag hat. Vielmehr werden diese Werte relativ gefühlt und verändern sich immer mit dem, was wir gerade tun.

Diesen Zusammenhang zu verstehen hilft, die Zeit effektiver zu nutzen. Außerdem macht es Dich deutlich produktiver. Behalte dies im Auge und werfe nun einen Blick auf die folgenden Schritte für ein besseres Zeitmanagement. Sie werden Dir helfen, das Beste aus Deinem Tag zu machen.

 
1. Entwickle ein geeignetes Schlafmuster

Der Schlüssel zu täglicher Produktivität beginnt bereits die Nacht zuvor. Ein angenehmes und durchdachtes Schlafschema ist der erste Schritt für einen produktiven Tag. Laut der klinischen Psychologin Stephanie Silberman ist es am besten, Deinen Schlafzyklus in 15 Minuten-Stufen einzuteilen und dadurch eine machbare Routine festzulegen, die leicht verfolgt werden kann. Wenn Du also früher aufstehen möchtest ohne Dich müde zu fühlen, beginne damit, über einen Zeitraum von drei bis vier Tagen 15 Minuten früher aufzustehen. Dadurch kann sich Dein Körper effektiv an die Umstellung gewöhnen. Du kannst dies wiederholen, bis Du Dich behaglich fühlst. Durch Deinen Schlafrhythmus beginnt jeder Tag zur optimalen Zeit und Du kannst direkt produktiv durchstarten.
 

2. Erledige Aufgaben, die physisch nah beieinander liegen

Bist Du erst einmal aufgestanden und hast Dich auf den Tag vorbereitet, kannst Du viel Zeit sparen, indem Du Aufgaben in einer logischen Weise nacheinander erledigst, die sich an der jeweiligen Location orientieren. Wenn Du beispielsweise Frühstück in der Küche vorbereitest, solltest Du Dir überlegen, welche zusätzlichen Aufgaben Du dort außerdem zu erledigen hast, bevor Du die Küche wieder verlässt. Wenn Du es schaffst, eine große Zahl an Aufgaben an einem einzigen Ort in einem speziellen Zeitraum zu erledigen, kannst Du einen deutlich effizienteren Zeitplan aufbauen. Dieser fokussiert dann mehr das Erreichen von Zielen als das Wechseln des Ortes. Auch wenn das einen Wechsel der Ansichten bedeutet, wird es Dir helfen, deutlich produktiver zu agieren.
 

3. Beachte die Vorteile des Pendelns

Ein Hauptaugenmerk in Sachen Produktivität gilt dem Multi-Tasking. Menschen sind allerdings oft zu ehrgeizig in ihren Denkansätzen, um einen Kompromiss zwischen Qualität und Quantität herstellen zu können. Deshalb ist es wichtig, beim Multi-Tasking zu selektieren. Du musst die ideale Balance zwischen dem Erreichen Deiner Ziele und dem Liefern eines perfekten Outputs finden. Wenn Du beispielsweise den öffentlichen Transport nutzt, um zur Arbeit zu gelangen und dein Auto stehenlässt, hast Du viel Zeit gewonnen, in der Du Aufgaben erledigen kannst. Von unterwegs kannst Du beispielsweise Deine Emails checken und Dich bei Menschen melden, mit denen Du sowieso wieder Kontakt aufbauen wolltest. Arbeitstätige verbringen teils mehr als 10 Prozent ihres Arbeitstages mit dem Reisen zu und vom Büro – genug Zeit also, um produktiv zu sein.

 
4. Esse ausgeglichen und gesund zu Mittag

Das Essen, das Du zu Dir nimmst, ist wesentlich für Deinen Tag. Planst Du einen vormittäglichen Snack oder ein echtes Mittagessen? Mit einem genauen Zeitplan sind Essens-Gewohnheiten schwer einzuhalten. Wir sind permanent verführt, einfach einen zuckergeladenen Snack oder Fast Food zu uns zu nehmen, um einen schnellen und unhaltbaren Schub Energie zu bekommen. Es ist nicht nur wichtig, beim Essen die Zeit im Auge zu behalten. Auch musst Du beachten, dass Du über den Tag verteilt das Richtige in passenden Abständen zu Dir nimmst. Geeignet sind kohlenhydratarme Gerichte, die dennoch reich an Ballaststoffen sind. Brauchst Du einen Abend-Snack, achte darauf, dass die Energie der Nahrung langsam freigesetzt wird. Bananen und Avocados sind beste Beispiele dafür.
 

5. Nimm einen 20 Minuten Powernap nach dem Mittag

Während der stressigsten Zeiten ihrer Regentschaft war die ehemalige Britische Premierministerin Margret Thatcher dafür bekannt, dass sie auf Schlaf verzichtete, um die Kontrolle über ihre Regierung zu behalten. Anstelle eines 6-8 ständigen Schlafes nahm sie 20 minütige Nickerchen, sogenannte Powernaps. Dadurch konnte sie neue Energie tanken. Einen kurzen Powernap nach dem Mittag zu nehmen, ist wissenschaftlich bewiesen eine großartige Strategie, die Aufmerksamkeit zu erhöhen und die Produktivität zu steigern. Du wirst dank eines Powernaps über den Tag verteilt keine zusätzlichen Stoffe wie Koffein benötigen und bist fortwährend voll auf der Höhe – geistig und körperlich.
 

6. Nehme regelmäßige Pausen, wenn Du am Computer arbeitest

Wenn der Tag fortschreitet, wirst Du vielleicht feststellen, dass Du gereizt bist oder Dich nicht mehr so leicht auf Deine Aufgabe fokussieren kannst. Der Grund dafür ist, dass exzessives Lesen, Autofahren oder auf den Computer-Bildschirm-Starren zur signifikanten Ermüdung des Auges führen können. Dadurch können sich wiederum Langzeitschäden ergeben, die sich in der Lichtsensibilität und Schmerzen in Nacken, Schultern und Rücken ausdrücken können. Kurzfristig kann Dich dies davon abhalten, Deine Aufgaben produktiv und mit effektivem Zeitmanagement zu erledigen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen, wann immer es möglich ist. Die Ermüdung der Augen ist für etwa 50-90 Prozent aller am Computer Arbeitenden ein Problem. Du kannst zur Reduzierung der Gefahr Deinen Arbeitsplatz so ausrichten, dass Dein Bildschirm mindestens 50 Zentimeter von Deinen Augen entfernt steht.
 

7. Visualisiere Deinen Output und bleibe fokussiert

Über den Tag wird es zunehmend schwieriger, Aufgaben abzuschließen und Projekte weiterzuverfolgen. Gerade am Abend zeigt sich dies. Es handelt sich dabei nicht nur um das Ergebnis mentaler Ermüdung, sondern um den Einfluss von Ablenkungen, die uns zunehmend alarmierend erscheinen und unsere Aufmerksamkeit stehlen. Das menschliche Gehirn reagiert auf diese Ablenkungen ganz automatisch, es kann meistens nicht vermieden werden. Mache Dir bewusst, was Deine Ziele und Dein erstrebter Output sind. Etwas zu visualisieren, hilft dabei, Deine Motivation zu erhöhen und dadurch eine innere Zufriedenheit zu erlangen.
 

8. Nutze Technologie, um Deine Produktivität am Abend zu erhöhen

Technologischer Fortschritt ist für Arbeiter sehr positiv. Er verhilft ihnen zu mehr Produktivität und mindert die Hektik des Zeitplans deutlich. In praktisch jeder Lebenslage findest Du kleine technische Spielereien, Apps und Produkte, die Dir viel Arbeit abnehmen können. Saugroboter beispielsweise können die lästige Hausarbeit des Staubsaugens übernehmen und helfen Dir, in der Woche ein paar Minuten einzusparen, die Du anders nutzen kannst. Wenn Du neue Technologien findest und sie in Deinen Tagesplan integrierst, werden sich Prozesse rasch automatisieren, was Dir wiederum viele wichtige Minuten und Stunden sparen kann.
 

9. Werde aktiv und trainiere am Abend

Wenn Du alle Arbeit und Aufgaben für den Tag erledigt hast, kannst Du ein wenig Zeit zum Relaxen und Entspannen nutzen oder einige Dinge im Haushalt erledigen. Es bietet sich Dir allerdings außerdem die ideale Möglichkeit, trainieren zu gehen. Über kardiovaskuläre Aktivität am Abend versorgst Du Deinen Körper mit der nötigen physischen Leistungsfähigkeit. Du baust einen positiven mentalen Zustand auf und vergisst den unnötigen Snack zu Abend. Auch die möglicherweise noch anstehenden Aufgaben, die Deinen Geist belasten, sind dann wie weggeblasen. Training am Abend ist außerdem nicht so gehetzt wie Morgen-Workouts. Dadurch kannst Du das Beste aus Deiner Zeit machen und trainierst Deinen Körper intensiver.
 

10. Setze einen ruhigen und besänftigenden Alarm

Für all jene, die es schwierig finden morgens natürlich aufzuwachen, ist es verlockend, in den lautesten und widerlichsten Alarm zu investieren, den es auf Erden gibt. Das ist ganz einfach unnötig, obwohl schnelles Aufwachen Dein Level des mentalen Bewusstseins und Deinen Enthusiasmus für den Tag steigern kann. Besser ist es allerdings, auf den natürlichen Tagesrhythmus zu setzen und andere Umweltgeräusche zu nutzen, um einen friedlichen Start in den Tag zu gewährleisten. Besonders hilfreiche Gadgets sind Apps mit Geräuschen aus dem Regenwald und Wake-Up-Lights, die den Raum nach und nach bis auf Taghelle erleuchten.
 

Trainiere regelmäßig
Regelmäßiges Training erhöht die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit

 

Fotos: Public Domain



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