The First Avenger: Civil War – Filmkritik & Trailer

        The First Avenger: Civil War    

The First Avenger: Civil War – Die Story

Die vielen Kämpfe der Avengers gegen das Böse dieser Welt, haben nicht nur Frieden und Freiheit, sondern auch jede Menge Zerstörung gebracht und unschuldige Opfer gefordert. Nach einem erneut schweren Zwischenfall in Lagos, präsentiert Außenminister Thaddeus Ross (William Hurt) den Superhelden um Captain America (Chris Evans) und Ironman (Robert Downey junior) ein Dokument namens „Sokovia Abkommen“ das eine Reglementierung von Superhelden vorsieht, so dass diese nur noch unter der Überwachung der UN agieren dürften.

Während Ironman nach den vielen schlimmen Ereignissen für das Abkommen ist, kann Captain America darin nichts Gutes sehen und widersetzt sich entschieden. Die anderen Avengers sehen sich gezwungen ebenfalls Position zu beziehen und sich für ein der beiden Seiten entscheiden zu müssen. So bilden sich alsbald zwei Lager, die sich eher unfreiwillig einander gegenüber stehen.

Als kurz darauf Captain Americas ehemals bester Freund Bucky (Sebastian Stan), der als Winter Soldier zweifelhaften Ruhm erlangte, aufgestöbert wird und als Verbrecher verfolgt und beseitig werden soll, greift der Captain ein um Bucky zu retten und stellt sich damit gegen die Regierung. Und so bleibt nicht aus, dass eine Konfrontation, zwischen Team Captain America und Team Ironman, immer wahrscheinlicher wird.

Zur selben Zeit tritt aber auch der mysteriöse Zemo (Daniel Brühl) auf den Plan und scheint sein eigenes Spiel in mitten des großen Superhelden-Spielfeldes zu spielen. Doch wie hängt das alles mit den jüngsten Ereignissen zusammen? Und welche Sichtweise auf die Dinge ist die Richtige? Die von Team Captain America oder die von Team Ironman?

 

 

Tolle Teamleistung

Nachdem bereits in „The Return Of The First Avenger“, dem zweiten Captain America Film, ernstere Töne angeschlagen wurden, entzweit der dritte Film um den charismatischen Kopf der Truppe die Gemeinschaft der Superhelden erstmals ganz.

Diese Handlung glaubhaft und tiefgründig zu inszenieren und dabei auch noch das immer größer werdende Aufgebot an Superhelden sinnvoll zu integrieren, war die eigentliche Mammutaufgabe der Regie, neben den vielen großen Actionsequenzen.

Doch wider aller skeptischer Gegenrufe gelingt dem Regieduo Anthony und Joe Russo eben genau dies. Mit überzeugenden und schön inszenierten Motiven der einzelnen Figuren, warum sich diese für eine Seite entscheiden, tollen Schauspielleistungen (besonders unterhaltsam dabei der neue Spiderman) und einer durchgängig stimmig erzählten Geschichte, kann das Duo eine deutliche Schippe auf die gute Umsetzung des zweiten Films draufpacken.

Dabei funktioniert die Mischung aus vertrauten Gesichtern und frischem Wind durch neues Personal besonders gut. Gepaart mit dem nötigen Tiefgang, der besonders in der Hauptauseinandersetzung zwischen Captain America Chris Evans und Ironman Robert Downey Jr. gelingt, der aber auch alle anderen Figuren ob neu oder alt gut mit der Handlung verwebt, entsteht hier ein Sog, dem sich der interessierte Zuschauer nur schwer entziehen kann. Selten war ein Superhelden Film so nervenaufreibend, besonders, da die Filmmacher genügend Argumente im Laufe des Films liefern, um sich als Betrachter nie entgültig für eine Seite entscheiden zu können und man somit immer wieder von neuem mal mit dem einen, mal mit dem anderen Team mitfiebert.

Neben den dialoglastigen Szenen kommen die Actionparts dann auch fast schon erholsam unterhaltsam daher und sorgen für das nötige Yeah-Gefühl und den ein oder anderen lustigen Spruch während der Kämpfe. Dabei zeigt sich die Kamera von ihrer besten Seite und schafft gute Abwechslung zwischen totalen und sehr nahen Aufnahmen, die einen immer sehr dicht ins Geschehen hinein werfen und dann wieder eine gute Übersicht verschaffen. So werden auch hektische Ereignisse nie unübersichtlich.

Eine ordentlich gemachte musikalische Untermalung und der typische Marvel Look runden das Ergebnis ab. Einzig die 3D Version des Films erscheint, auch wenn nicht umbedingt störend, doch nicht zwingend notwendig und dürfte die Mehrkosten an der Kinokasse nicht wert sein.

 

Superheld mit Punktlandung

„The First Avenger: Civil War“ ist ein weiterer Meilenstein in der großen Marvelgeschichte, der, dank einem guten Mix aus Handlung, Charakterbeleuchtung und Action, überzeugen kann. Wer bisher noch nicht in Superheldenstimmung war, könnte es nach diesem Film sein.

 
The First Avenger: Civil War  Kinoposter
Kinostart: 28. April 2016
 

Fotos: Walt Disney Company

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