Teenage Mutant Ninja Turtles 2 – Filmkritik & Trailer

        Teenage Mutant Ninja Turtles 2    

Teenage Mutant Ninja Turtles 2 – Die Story

Gerade haben es sich die Turtles wieder gemütlich gemacht, nachdem sie den Bösewicht Shredder (Brian Tee) hinter Gitter brachten, als es schon wieder rund geht. Denn Reporterin April (Megan Fox) ist auf einer heißen Spur. Der geniale Wissenschaftler Baxter Stockman (Tyler Perry) plant, Shredder mit Hilfe seiner Technologie und dem Footclan aus der Gefangenschaft zu befreien.

Die Turtles eilen hinzu, um die Flucht zu verhindern. Doch sie haben das Nachsehen und müssen sich nun erneut für einen Kampf gegen Shredder und seine Leute wappnen. Zum Glück finden sie neue Freunde und Helfer, die ihnen im Kampf zur Seite stehen. Doch auch Shredder kann mit neuen Verbündeten aufwarten, die es in sich haben. Und so müssen die Turtles alle Kräfte aufbieten, um wieder einmal die finsteren Pläne der Bösen zu vereiteln.

 

 

Hey hier komm’n die Hero Turtles!

Vier junge, grüne Teenager haben Spaß und retten nebenbei, mal wieder, die Welt. Ungefähr so lassen sich Handlung und Tiefgang des neuen Turtles Film auf den Punkt bringen.

Denn was „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows“, so der superlange Titel der Fortsetzung, zu bieten hat, ist in erster Linie ein buntes, unterhaltsames Actionfeuerwerk. Dazu eine Rückbesinnung auf den Witz und die Albernheit der vier Schildkrötenbrüder, der im Vorgänger noch etwas kurz kam. So dürfen sich die Turtle Jungs so richtig austoben, sich gegenseitig necken, aber auch schonmal streiten. Dazu noch jede Menge Gegner und Verbündete, die das Chaos perfekt machen. So passiert ständig etwas, das die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt, ihm aber selten Zeit lässt bei einer Sache zu verweilen.

Und damit sind wir auch schon beim größten Manko, der Handlung und Erzählweise. Turtles 2 bietet sogar noch weniger Handlung als sein Vorgänger, zerpflückt, durch viele Nebenfiguren auf Protagonisten- und Antagonistenseite und deren Szenen, die Erzählung in viele Fetzen. So werden kurzzeitig Motivationen der Figuren präsentiert, die im nächsten Moment schon wieder über Bord geworfen werden, oder schlicht keine Rolle spielen. Die Unstimmigkeiten im Turtles Team sind gefühlt nur wenige Sekunden präsent, da die Filmemacher sich keine Zeit nehmen (wollen) um Tiefgang in den Konflikt zu legen. Ebenso werden auch andere Emotionen, Haltungen oder Charakteristiken mancher Figuren je nach Situation ohne für den Zuschauer nachvollziehbare Entwicklung von einem zum nächsten Moment geändert.

Schnell wird einem klar, hier geht es nicht um eine raffinierte, facettenreiche Geschichte, um realistische oder logische Handlungen. Im zweiten Teil der Turtles Reihe geht es einzig um Action und Fun. Die vier Kultfigur wiederzubeleben, sie beim Sprücheklopfen und Gegner verkloppen begleiten und zwischen Kopfschütteln und Lachen hin und her zu wechseln, ist hier die Motivation und Grundlage des Films.

Im Look und bei den Effekten, sowie der generellen Stimmung ist der Film hingegen bestens gelungen. Die Action und Animationen sind, mit ein par kleinen Ausnahmen, hochwertig und rund. Lediglich der 3D-Zusatz ist, bis auf wenige Szenen, mal wieder unnötig, stört aber wenigstens auch nicht groß.

 

Viel Spaß, wenig Inhalt

Mit der richtigen Erwartungshaltung kann „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows“ also durchaus Spaß machen. Wer einfach mal einen (fast) sinnfreien, aber vergnüglichen Film mit guter Action sehen will, darf gerne zu dieser Fortsetzung greifen. Wer Tiefgang und/oder Logik braucht, sollte diesen Film aber lieber meiden.

 

Teenage Mutant Ninja Turtles 2 Kinoposter
Kinostart: 11. August 2016

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Fotos: Paramount Pictures Germany

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