Suicide Squad – Filmkritik & Trailer

        Suicide Squad Filmkritik    

Suicide Squad – Die Story

Nachdem Superman (Henry Cavill) nicht mehr ist, brütet das Militär über Möglichkeiten, wie man solche Übermenschen in Zukunft in den Griff bekommen und gegen sie antreten kann. Denn, wie die Erfahrung zeigt, nicht jedes Wesen mit solcher Macht tritt einem wohlgesinnt gegenüber.

Die knallharte Regierungsbeamtin Amanda Waller (Viola Davis) hat dafür auch bereits einen Plan. Sie möchte mit der erzwungenen Hilfe der „Bösesten der Bösen“, darunter die verrückte Freundin des Jokers Harley Quinn (Margot Robbie), Auftragskiller Deadshot (Will Smith) und der zum Krokodilmenschen mutierte Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje), ein Selbstmordkommando zusammenstellen, das ihrer Befehlsgewalt untersteht und dort einmarschiert, wo es mit anderen Mitteln nicht mehr möglich ist.

Doch bei der Rekrutierung und den Vorbereitungen dazu geht etwas schief und überstürzt muss Waller das Suicide Squad auf seine erste Mission schicken. Und so machen sich ein paar Soldaten und eine Handvoll irrer Killer unter dem Kommando von Oberst Rick Flagg (Joel Kinnaman) auf, gegen die Bedrohung zu kämpfen, die eigentlich erst durch die gefährlichen Pläne von Amanda Waller zustande kam.

 

 

Selbstmordkommando mit Charme

Comic Gigant DC tut sich, nach wie vor, schwer seinem Gegenüber Marvel gleichzuziehen und bekommt auch mit Suicide Squad nicht den perfekten Superhelden-Film zustande. Dennoch setzt sich der neueste Vertreter des DC Extended Universe klar vor seine beiden Vorgänger (Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice) und macht vieles richtiger.

In erster Linie lebt der Film ganz stark von seinen Charakeren. Will Smith als Deadshot und ganz besonders Margot Robbie als Harley Quinn sind hier die tragenden Figuren. Aber auch der übrige Cast ist bestens gewählt. Die Einführungen der einzelnen Teammitglieder des Suicide Squad ist dann auch der stärkste Part des Films. Jared Letos Joker hingegen dürfte für unterschiedliche Reaktionen beim Publikum sorgen. Seine Version des Jokers ist beeindruckend gespielt, aber so anders, als es der Zuschauer erwarten dürfte. Zudem erhält er deutlich zu wenig Screentime, um sich wirklich eindrucksvoll zu präsentieren. Hier hätte der Fokus auf etwas mehr Geschichte um ihn durchaus gut getan.

Gut getan hätte dem Film dann auch, wenn man nicht gleich zu Beginn alle Karten für den Zuschauer sichtbar auf den Tisch gelegt hätte. Dazu etwas mehr Tiefe der Handlung und raffiniertere Entwicklungen, sowie ein packenderes Finale, denn nach zwei Dritteln des Films ist ein wenig die Luft raus. Generell schlägt auch dieser Film in die gleiche Kerbe wie der Kampf zwischen Batman und Superman. Viele schöne Szenen, die in sich unglaublich raffiniert gemacht sind, aber ein runder Film, der den Betrachter von A bis Z mit durch die Geschichte nimmt, der will hier einfach nicht bei rumkommen.

Dennoch, mit jeder Menge Ausrufezeichen, die Figuren, die hier präsentiert werden, die Spielfreude und die tollen Szenen, die über den ganzen Film verteilt zu sehen sind, machen Spaß! Der Film hat, trotz aller Mängel, einen enormen Unterhaltungswert. Alleine Margot Robbie als Harley Quinn ist eine (Schauspiel)Augenweide, ebenso die Effekte, der Soundtrack und ein Teil der Kämpfe.

 

Sollte man gesehen haben

Fans der DC-Figuren müssen sich den Film auf jeden Fall ansehen. Aber auch alle anderen Superheldenfans sollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Dabei sollte man nicht mit den höchsten Erwartungen in die Vorstellung gehen und sich stattdessen lieber angenehm vom Spiel der Darsteller überraschen lassen.

Ansonsten gilt: Wenn DC weiterhin mit jedem Film etwas dazu lernt, etwas ausbessert und sich mehr traut, dann wird es in Zukunft noch einige tolle Filme zu sehen geben.

 

Suicide Squad Kinoposter
Kinostart: 18. August 2016

Um Fair zu bleiben: Er war der beste im Film…

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Fotos: Warner Bros. DE

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