Star Trek Beyond – Filmkritik & Trailer

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Star Trek Beyond – Die Story

Die Crew der Enterprise, seit nunmehr drei Jahren auf Mission, sehnt sich nach etwas Abwechslung im doch eintönigen Weltraum Alltag. James T. Kirk (Chris Pine), aber auch Spock (Zachary Quinto) spielen sogar mit dem Gedanken, sich anderen Aufgaben zu widmen und das Schiff zu verlassen.

Als sie bei einem Aufenthalt auf der Raumstation Yorktown von einer im unbekannten Nebelgebiet verunglückten Schiffsbesatzung erfahren, macht sich die Truppe um Kirk auf zum Planeten Altamid, um den Verunglückten zu Hilfe zu eilen. Dabei geraten sie jedoch in den Hinterhalt von Bösewicht Krall (Idris Elba), der furchtbare Pläne schmiedet und dafür etwas braucht, das die Enterprise an Bord hat.

Um gegen den gefährlichen Widersacher ankommen zu können, braucht Captain Kirk die volle Unterstützung seiner Crew und jede weitere Hilfe die er bekommen kann, denn Krall ist drauf und dran, mit einer übermächtigen Waffe Tod und Verderben in die Galaxie zu bringen.

 

 

Neue Welten, neuer Ärger

Das neue Star Trek Abenteuer, aus der Feder von Scotty Darsteller Simon Pegg und Mitschreiber Doug Jung, orientiert sich im Tonfall etwas mehr an den alten Serien und zelebriert gleichzeitig den Action-Bombast der neuen Reihe.

Mit Simon Pegg als Drehbuchschreiber machte sich nun ein langjähriger Star Trek Fan an die Drehbuch-Umsetzung des dritten Abenteuers der Reboot-Reihe um Captain Kirk und Crew. Dabei fällt auf, dass sowohl sein Verständnis von Humor, als auch die Nähe zum Stil der alten Serie zunehmen. Nach zwei Filmen, die zwar viele bekannte Elemente aus den früheren Geschichten um die Enterprise beinhalten, aber dennoch einen deutlich anderen Weg einschlagen, kehrt hier wieder ein bisschen das Gefühl der Welten entdeckenden Crew zurück.

Dabei verzichtet Regisseur Justin Lin aber keineswegs auf Nah- und Weltraumkämpfe. Im Gegenteil, in Star Trek Beyond kracht es gewaltiger und mit epischer Musik unterlegt, nochmal fast eine Stufe cooler, als in den Vorgängern. Das ist schön anzusehen und macht Laune.

Ebenso guter Laune ist der Cast rund um Chris Pine, Zachary Quinto, Karl Urban und Co. Mit einer Spielfreude und vielen (teilweis absurden) amüsanten Sprüchen, kommt bestes Star Trek Feelling auf. Lediglich Oberbösewicht Krall, gespielt von Idris Elba, kann nie so restlos überzeugen. Zu blass bleibt seine Figur, trotz aller großer Ambitionen.

Blass bleibt auch ein wenig die gesamte Geschichte. Wo Spielfreude, das Star Trek Feeling an sich und die Action sowieso, absolut stimmig sind, bleibt die Handlung deutlich dahinter zurück. Die Ansätze die diese bietet werden nicht ausgeschöpft, die Inszenierung des Gegners und seiner Motive, sowie der (überraschende) Twist, sind nie so spannend, dass man wirklich mitfiebert oder beeindruckt von der geschichtlichen Entwicklung ist. Auch schlägt an einigen Stellen die Logik, oder besser die Unlogik, kräftig zu. Da hätte man sich durchaus mehr Mühe geben können.

 

Unterhaltsam, aber kein Meilenstein

Star Trek Beyond erinnert in seinem Gesamtbild an eine extrem stark aufgemotzte Serienfolge im neuen Look. Humor, Action und Szenario sind dabei stimmig, leidiglich die Geschichte hinkt etwas. Erzählerisch also zwar Luft nach oben, aber für Fans ein Muss. Für alle anderen sicher auch mal einen Blick wert.

 

start trek beyond kinoposter
Kinostart: 21. Juli 2016
 

Fotos: Paramount Pictures Germany

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