Pets – Filmkritik & Trailer

        Pets Filmkritik    

Pets – Die Story

Max (Jan Josef Liefers) ist ein Jack Russell Terrier und überaus glücklich. Lebt er doch bei Frauchen Katie (Stefanie Heinzmann) das beste Leben und genießt jede Minute mit „seiner“ Katie. Lediglich, dass sie fast jeden Tag am Morgen verschwindet und erst am Abend zurück kommt, will ihm einfach nicht in den Kopf. Und so wartet er Tag für Tag aufs Neue, dass sie wieder zu ihm kommt.

Doch eines Tages taucht Katie mit IHM auf. Mit Duke (Dietmar Bär), einem riesigen zotteligen Mischling. Und als Katie ihn als neues Mitglied der Familie vorstellt, ist für Max eines klar: Der Typ muss weg! Leider gibt auch Duke nicht so schnell klein bei und ein wilder Streit entbrennt, der bei einer Gassirunde darin endet, dass beide im Käfig von Tierfängern landen. Doch hier beginnt das Abenteuer der Beiden erst richtig.

In der Zwischenzeit hat Nachbarshund Gidget (Jella Haase), eine niedliche Spitzdame, das Verschwinden von Max bemerkt und schlägt Alarm. Mit Hilfe einiger weitere Freunde, wird die Suche nach Max gestartet.

 

 

Tierische Verfolgungsjagd

Ein Animationsfilm der liebevollen Sorte, der sich in erster Linie an die kleinen Zuschauer und Tierbesitzer richtet und somit wohl als klassischer Familienfilm durchaus funktioniert.

Seine größten Stärken besitzt der Film in den Charakteren. Tiere, die extrem vermenschlicht wurden, ohne dabei jedoch, wie in Zoomania zum Beispiel, selbst quasi die Menschen zu sein. Die liebevolle und zum Teil abgedrehte Art der Figuren, und ihre durchaus gut gewählten Synchronsprecher geben dem Film seinen Pepp und die Lebendigkeit, die er benötigt.

Diese Stärke kaschiert dann auch die etwas weniger starke Handlung, die letztlich eine einzige rasante Verfolgungsjagd ist. Durch die unterhaltsamen Charaktere und deren Sprüche fällt, trotz gelegentlicher Längen, der Film jedoch nie ganz ab. Und spätestens wenn die Truppe der ehemaligen Haustiere dazustößt, ist Spaß und Action unausweichlich.

Mit dem Detailreichtum und der erzählerischen Raffinesse eines Zoomania kann Pets dabei dennoch nicht mithalten. Dafür ist die Geschichte und die Charaktertiefe einfach nicht ausgelegt. Dennoch hat der Film, neben den Figuren, auch optisch einiges zu bieten. Direkt schon zu Beginn des Films wird gezeigt, wie schön man im Animationsbereich arbeiten kann. Hier präsentiert der Film dem Zuschauer eine wunderbar inszenierte Kamerafahrt über und durch New York, die Laune auf mehr macht. Und auch durch den ganzen Film hinweg sind kamera- und animationstechnisch, viele schöne Bildmomente geboten.

 

Vergnügliches Animationserlebnis

Pets ist ein launiges, nicht zu anspruchsvolles Animationsvergnügen, das trotz gelegentlicher Schwächen gut funktioniert und unterhält, solange man von der Handlung nicht zuviel erwartet.

 

Pets Filmplatat
Kinostart: 28. Juli 2016

 

Fotos: Universal Pictures Germany

Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.