Passengers – Filmkritik & Trailer

        Passengers Filmkritik    

Passengers – Die Story

Jim Preston (Chris Pratt), Ingenieur aus Denver, sollte eigentlich seelenruhig in seiner Hyperschlafkammer liegen. Darin hätte er, mit etwas mehr als 5000 anderen Leuten, den 120 Jahre dauernden Raumflug von der Erde zur Kolonie Homestead II auf einem entfernten Planeten überdauern sollen. Doch irgendetwas ging schief und Preston wacht ganze 90 Jahre zu früh auf.

Als einige Zeit später Aurora Dunn (Jennifer Lawrence) ebenso unfreiwillig das selbe Schicksal ereilt, beginnen die Beiden sich mit der Lage zu arrangieren, denn einen Ausweg scheint es nicht zu geben. Doch die Fehlfunktionen des Raumschiffs nehmen zu und bald liegt es einzig in ihrer Hand, ob das Schiff überhaupt jemals am Ziel ankommen wird.

 

 

Schönheit und Schmerz im Weltall

Mit Passengers läuft nun ein bereits lang erwarteter Film in den deutschen Kinos an, der die Geschichte zweier Menschen erzählt, die ganz alleine in einem großen Raumschiff, das im Weltall auf 120-jähriger Fahrt ist, leben und überleben müssen.

Bombastische Bilder, tolle Effekte, unendliche Weiten und ein Raumschiff, das an ein Luxuskreuzfahrtschiff erinnert – optisch kann Passengers einiges bieten. Sowohl die futuristisch und dabei doch oft oldschool anmutenden Sets, als auch das Weltall oder die interessanten Wasserszenen, für das Auge bietet der Film einiges.

Hingucker und reizvoll sind darüber hinaus auch die beiden Hauptdarsteller, die, nicht nur optisch, eine gute Figur machen. Die Chemie zwischen Jennifer Lawrence und Chris Pratt passt perfekt und man sieht förmlich die Funken sprühen. Aber auch die Nebenrollen im Film sind bestens besetzt und können, trotz weniger Szenen, ihren guten Teil zum Ganzen beitragen.

Neben tollem Bild und guter Schauspielleistung ist vor allem der sehr gelungene Soundtrack von Thomas Newman zu betonen. Ohne überpräsent zu sein oder gar zu stören, untermalen die Stücke den Film von Anfang bis Ende und geben der ganzen Geschichte Halt und Tiefe.

Die Handlung von Passengers selbst ist einfach gehalten und führt, ohne viele Umwege, vom Anfang gradlinig zum Ziel. Die Entwicklung ist dabei in gutem Tempo, so dass immer eine Änderung oder Weiterentwicklung der Situation entsteht, noch bevor beim Betrachter Langeweile aufkommen kann. Dabei wird bewusst auf zu große Tiefe, wie etwa lange Passagen von Charakterauseinandersetzung oder -entwicklung verzichtet, um den Fluss nicht auszubremsen.

Als kleines Manko könnte man die (möglicherweise falsch) aufgebaute Erwartungshaltung durch den Trailer aufführen. In diesem werden deutlich mehr Action und mögliche andere Handlungsabläufe als im finalen Film angedeutet.

 

Die Mischung macht’s

Wer keinen Actionfilm oder eine Geschichte mit raffinierten Plottwists erwartet, der bekommt mit Passengers einen Film, in dem die starke Chemie zwischen den Darstellern, tolle Bilder und eine interessante, simple Geschichte, eine gut gelungene Mischung und einen etwas anderen Science-Fiction Film garantieren.

 
Passengers Kinoposter
Kinostart: 5. Januar 2017
 

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Doch eher Animation?

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Fotos: Sony Pictures Germany

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