Overdrive – Filmkritik & Trailer

        Overdrive Filmkritik    

Overdrive – Die Story

Andrew (Scott Eastwood) und Garrett Foster (Freddie Thorp) sind (Halb)Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch was sie gemein haben, ist die Leidenschaft für alte schnelle Autos, die ihnen ihr Vater mitgegeben hat.

Dass sich die Beiden dadurch auf den Diebstahl besagter Nobelkarossen spezialisiert haben, bringt zwar viel Kohle und schicke Autos, doch beim neuesten Job geraten sie an einen Autofan der besonderen Art, der so gar nicht erfreut ist, dass die Foster Brüder sein Auto entwendet haben und das deutlich zu verstehen gibt.

Um nicht ein paar Fuß unter der Erde zu landen, lassen sich Andrew und Garrett auf einen Deal ein, der sie direkt in den Machtkampf zweier mächtiger Rivalen verschlägt und droht, böse zu enden. Doch die Foster Brüder wären nicht so weit in ihrer Diebeskarriere gekommen, wenn sie sich nicht doch immer noch zu helfen gewusst hätten.

 

 

Back to the Roots

Mit Overdrive bekommt der Zuschauer einen kleinen Fast & Furious-Bruder serviert, der sich ein bisschen an den F&F-Erstlingswerken orientiert.

Dabei gerät Overdrive deutlich reduzierter und hat, mit Bilderbuchmenschen und -Autos, wenig zu bieten, was den Film vom Vorbild bemerkenswert abhebt. Dialoge und Handlung sind zwischen ok und arg simpel zu verordnen, schauspielerisch nichts Weltbewegendes und vieles, was im Lauf der knapp 100 Minuten passiert, ist doch sehr vorhersehbar.

Dennoch macht der Film Laune, wenn man denn auf die alten Fast & Furious-Filme, oder Filme wie The Italian Job, Transporter, Nur noch 60 Sekunden steht. Denn, neben wirklich interessanten Fahrzeugen, sind die Actionsequenzen mit den Oldtimern auch durchaus schön anzusehen.

Neben der Action ist Scott Eastwood, dessen Augen immer wieder schön im Stil seines berühmten Vaters Clint in Szene gesetzt werden, der Aufhänger des Films. Auch wenn er hier schauspielerisch nicht übermäßig gefordert wird und auch in seiner kleinen Rolle in Fast & Furious 8 wenig überzeugen konnte, merkt man, dass Potential da ist. Hoffen wir darauf, dass Eastwood noch ein paar hochkarätigere Chancen bekommt.

 

Simpel, solide, Scott

Wer mit dem neuen Stil der Fast & Furious-Filme nichts mehr anfangen kann, aber gerne mal wieder einen solide gemachten Autoklau-Streifen mit ordentlichen Actionsequenzen sehen will, der darf sich an Overdrive probieren. Und für Scott Eastwood Fans ist der Film natürlich ein Muss.
 

Overdrive Filmposter
Kinostart: 29. Juni 2017
Filmlänge: 1 Std. 36 Min.

 

 

Fotos: Universum Film GmbH



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