Mechanic: Resurrection – Filmkritik & Trailer

        Mechanic: Resurrection    

Mechanic: Resurrection – Die Story

Arthur Bishop (Jason Statham), ehemaliger Auftragskiller, hat sich zur Ruhe gesetzt. Als er jedoch auf Gina (Jessica Alba) stößt, die von seinem Erzfeind Riah Crain (Sam Hazeldine) gezwungen wird mit Arthur anzubandeln, spielt er das gefährliche Spiel mit, um ihr zu helfen.

Crain zwingt, im Tausch gegen Ginas Leben, Bishop dazu, drei Morde zu begehen, die wie Unfälle aussehen sollen. Doch während Bishop sich ans Werk macht, arbeitet er bereits an einem Plan, Gina zu retten und Crain entgültig aus dem Weg zu räumen.

 

 

Gute Action, mittelmäßige Geschichte

Wenn ein Schauspieler es perfektioniert hat, den immer gleichen Typus Mann zu geben, dann ist es wohl Jason Statham. Der Darsteller, der – von Transporter bis Mechanic: Resurrection – den kleveren Haudrauf mit (mal mehr mal weniger) Herz gibt, ist damit auch hier wieder der Hauptgrund den Film zu sehen.

Dabei liefert Statham aber keine schauspielerische Glanzleistung ab, geschweige denn seine Mitspieler. Einzig Tommy Lee Jones hat eine interessante Rolle und zeigt darin tolles Spiel, bekommt aber viel zu wenig Screentime, um daraus etwas wirklich Gelungenes zu machen.

Die Handlung selbst und das Verhalten der Charaktere bleibt oft konfus und Logik, wie in vielen Actionstreifen, des Öfteren auf der Strecke. Zudem braucht der Film deutlich Zeit, um in die Gänge zu kommen. Wenn er dann, in der gefühlten Mitte seiner Laufzeit, aber loslegt, geraten immerhin einige Szenen durchaus stimmig und lassen Stathams Mechanic souverän wirken. Leider schafft es der Film nicht, diese Dynamik und gute Inszenierung der Actionmomente bis zum Ende durchzuziehen. Nach hinten raus wird auch hier alles wieder etwas fahriger.

Ebenso glänzen die Effekte nur sehr bedingt, dafür hat die Kameraführung immer wieder ihre guten Momente. Look & Feel an sich funktionieren im Großen und Ganzen, dennoch hätte man auch hier noch etwas mehr bieten können.

 

Klassischer Statham

Der zweite Teil von Stathams Mechanic, der wenig mit dem Vorgänger gemein hat, funktioniert als nette Gelegenheitsaction ohne größeren Anspruch. Statham selbst macht sein Ding, wer das mag, dürfte auch hier wieder Gefallen finden. Ob man Mechanic: Resurrection im Kino sehen muss, sei einmal dahingestellt.

 

Mechanic: Resurrection Kinoposter
Kinostart: 25. August 2016
 

Fotos: Universum Film GmbH

Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.