London has fallen – Filmkritik & Trailer

        London Has Fallen    

London has fallen – Die Story

Überraschend verstirbt der britische Premierminister. Trotz unklarer Umstände wird direkt nach Bekanntgabe die wohl größte Trauerfeier der Geschichte anberaumt. Neben vielen anderen Staatschefs wird auch der amerikanische Präsident Asher (Aaron Eckhart) erwartet. Um für die Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, sind neben unzähligen Sicherheitsvorkehrungen Freund und Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler) und die Leiterin des Secret-Service Lynn Jacobs (Angela Bassett) mit auf der Reise nach London dabei.

Doch kaum in London angekommen, entpuppt sich die ganze Angelegenheit als lang vorbereitete Falle des raffinierten Waffenhändlers und Terroristen Barkawi (Alon Aboutboul). Und innerhalb weniger Minuten wird fast das komplette Team, das zum Schutz des Präsidenten abgestellt wurde, eliminiert. Jetzt liegt es alleine an Banning seinen Chef und Freund lebend wieder heraus zu bekommen. Aber Banning wäre nicht Banning, wenn er den Terroristen nicht die Stirn bieten würde. Und so kämpft sich das Duo durch die tödlichen Straßen von London.

 

 

Der gute alte Actionfilm

Nachdem in „Olympus has fallen“ Washington D.C. dran glauben musste, verlagert sich die Zerstörung in „London has fallen“, wie der Name unschwer erkennen lässt, ins Herz der britischen Nation. Dass dies dabei die größte Änderung zum Vorgängerfilm ist, dürfte schon genug darüber aussagen, was der Zuschauer zu erwarten hat. Denn sonst bleibt der Film dem Muster des Vorgängers treu. Zwar hat er auch ein bisschen mehr Wumms, ein bisschen mehr Zerstörung überall, verzichtet aber sonst auf jegliche Experimente. Und das ist auch gut so.

Denn damit entstehen dem Film nicht wirklich Nachteile, denn wer den Vorgänger gesehen und daran Gefallen gefunden hat, der bekommt hier genau das geliefert was er erwartet, einen schnörkellosen, rauen Actionfilm, der vor allem von seinen beiden Hauptdarstellern Eckhart und Butler lebt, daneben wieder mit Morgan Freeman in der Nebenrolle des Vize-Präsidenten glänzt und sonst seine ganz besondere Stärke darin hat permanente Action zu bieten, so dass der Betrachter ständig in Spannung gehalten wird.

Diese Actionkarte ist dann auch dringend nötig, denn in Sachen Logik verzichtet der Film auf größere Bemühungen und gibt dem Kinobesucher eine Handlung an die Hand, die in vielen Momenten wenig Sinn ergibt und so manchen Dialog, der einem mehr als Magenschmerzen bereitet. Und auch die Effekte im Film vermögen nicht zu überzeugen, etwas mehr Zeit und Geld in die CGI Komponenten des Streifens hätten hier nicht geschadet.

 

Solide „Stirb langsam“ Nummer

Auch wenn der Film weder optisch noch inhaltlich glänzt, ein gut gemachter Actionfilm, der einen alleine durch die vielen Ereignisse mitreißt, ist mit „London has fallen“ allemal entstanden. Und dem Schauspielteam um Gerard Butler zuzuschauen macht auch in Teil 2 wieder richtig Laune, vorausgesetzt, die hatte man auch beim Vorgänger.

 
London Has Fallen Kinoposter
Kinostart: 10. März 2016

 

Fotos: Universum Film



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