Die Bestimmung – Allegiant – Filmkritik & Trailer

        Die Bestimmung - Allegiant    

Die Bestimmung – Allegiant – Die Story

Kurze Zeit nachdem Evelyn (Naomi Watts) die Kontrolle über Chicago übernommen hat, scheint es, als würde sie geradewegs in die Fußstapfen ihrer gnadenlosen Vorgängerin Jeanine (Kate Winslet) treten. Um dem Volk eine Art Gerechtigkeit zu bieten, lässt sie die übrig gebliebenen Gegner hinrichten. Außerdem will sie das Klassensystem wieder einführen um die Ordnung herzustellen.

Tris (Shailene Woodley) und Four (Theo James) jedoch sind nicht bereit das so hinzunehmen. Und so machen sie sich, gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Freunde, auf hinter die Mauern zu gelangen, um, wie in der Nachricht der „Erbauer“ angekündigt, dort Antworten und Hilfe zu finden. Doch auch die Welt jenseits der Barriere ist nicht so wie sie zunächst zu sein scheint.

 

 

Gute Action, dennoch zu statisch

Einmal mehr wurde mit Film Nr. 3 die erste Hälfte des dritten Teiles einer Jugendbuchreihe verfilmt. Die schon von der Tribute von Panem Reihe bekannte Praxis, zerlegt auch hier die Handlung des letzten Buches in zwei Teile. Leider kann der Film, im Gegensatz zur Tribute von Panem Reihe, in der dritten Runde nicht wie erhofft punkten.

Die größte Stärke von Allegiant ist sicher, dass er einige tolle Bilder und Action-Szenen hat. Seine größte Schwäche jedoch liegt wohl darin, dass er zu wenig durch das Spiel der Darsteller zum Ausdruck bringen kann und daher oft etwas statisch anmutet. Ebenso ist die ganze Welt, trotz der apokalyptischen Ausmaße, immer etwas zu glatt anzusehen.

Die zugrunde liegende Handlung der Bücher bietet Potential eine raffinierte Geschichte zu erzählen, die Figuren sind durchaus interessant. Doch während in den vorangegangenen Teilen Shailene Woodley noch eine enorme Bandbreite an Emotionen durchleben durfte, wirkt sie in Allegiant wie herunter gefahren, obwohl überbordende emotionale Momente durchaus vorhanden sind. Durch die filmische Entwicklung kommt ihre Figur nur noch selten so richtig zum Zug, ihre Stärken auszuspielen. Selbes gilt auch für Theo James, der verbissen, wie in den Filmen zuvor, seinen Weg geht, aber auch in diesem Teil nicht mehr so rund wirkt wie zuvor.

Was großartig funktioniert ist die Action. Kampfszenen sind gut durchchoreographiert und machen durchweg Laune. Die Szenarien der apokalyptischen Welt sind ebenso schön inszeniert, auch wenn die Optik des Films, dafür, dass es eine raue zerstörte Welt sein soll, doch immer ein wenig zu glatt und künstlich wirkt. Dennoch ein Hingucker.

 

Nicht der stärkste Teil der Reihe

„Die Bestimmung – Allegiant“ ist im Gesamteindruck solide und die Geschichte ist ok erzählt, leider fehlt es dem Schauspiel und der Inszenierung etwas an Leben, so dass der Film in fast jedem Augenblick hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt. Fans könnten dennoch Gefallen daran finden. Hoffen wir darauf, dass der finale vierte Teil deutlich zulegen kann.

 

Die Bestimmung - Allegiant
Kinostart: 17. März 2016

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Fotos: © 2016 Concorde Filmverleih GmbH



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