Das Pubertier – der Film: Filmkritik & Trailer

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Das Pubertier – der Film: Worum geht’s?

Journalist Hannes Wenger (Jan Josef Liefers) beschließt sich eine Auszeit zu nehmen, um seine Kinder beim Aufwachsen zu erleben. Dafür geht seine Frau Sara (Heike Makatsch) in der Zwischenzeit die Brötchen verdienen, während Hannes versucht, ein Buch zu schreiben.

Was der hochmotivierte Vater dabei jedoch nicht beachtet hat, Töchterchen Clara (Harriet Herbig-Matten) hat bald ihren 14. Geburtstag und steckt seit kurzem mitten in der furchtbarsten Lebenskrise, die es geben kann: der Pubertät.

Und so gestaltet sich der Alltag (nicht nur) für den frisch gebackenen Hausmann zu einem einzigen Chaos, das, neben Unfällen, Beziehungsdramen und Panikattacken, noch so viel mehr Wahnsinn zu bieten hat.

 

 

Chaos-Komödie mit deutscher Starbesetzung

Mit der Verfilmung „Das Pubertier – Der Film“ wagt sich Regisseur und Drehbuchschreiber Leander Haußmann (Sonnenalle, Hotel Lux) an den Stoff von Jan Weilers (Maria, ihm schmeckt’s nicht!) Erfolgsroman „Das Pubertier“.

Herausgekommen ist dabei eine abge- und überdrehte Komödie, die klassische deutsche Komik mit amerikanischen Komödienelementen vermengt und fast durchgängig am Ereignisanschlag ist. Hier werden typische Klischees bedient, aber auch gebrochen. Realistische Ansätze mit absoluten Absurditäten überhöht und auch schon mal, in der direkten Ansprache an den Zuschauer, die „vierte Wand“ durchbrochen.

Dass Jan Josef Liefers und Co. dabei eine gute Performance abliefern und als Ensemble super funktionieren, geht bei der ganzen Action, den Schlag auf Schlag folgenden Absurditäten, leider etwas unter. Denn, so sehr der Film von dem Wirbel an Ereignissen lebt, so sehr braucht es die gute Schauspielleistung, um sie dem Publikum näherzubringen und dem Film wenigstens einen kleinen Hauch von Bodenhaftung und Tiefe zu geben.

 

Ungefilterter Wahnsinn für Groß und Klein

Die ganze Art und Weise des Films bringt mit sich, dass er einige Zuschauer ungemein anstrengen dürfte, während andere total begeistert sein werden, ob des Wahnsinns, der sich ihnen hier bietet.

Wer Lust auf eine abgedrehte Familien-Pubertätsproblematik Erzählung hat, die gut gespielt, oft sinnfrei und maßlos überhöht ist, der wird sich von „Das Pubertier“ bestens unterhalten fühlen.

 

Das Pubertier Kinoplakat
Kinostart: 6. Juli 2017
Filmlänge: 1 Std. 31 Min.

 

Fotos: Constantin Film Verleih



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