Central Intelligence – Filmkritik & Trailer

        Central Intelligence Filmkritik    

Central Intelligence – Die Story

Calvin Joyner (Kevin Hart) war einst der große Star seiner Schule, mit den besten Voraussagen für seine spätere Zukunft. Heute ist er langweiliger Buchhalter und nicht wirklich zufrieden mit seinem Leben.

Als plötzlich, wenige Tage vor dem 20 Jahr-Treffen der Abschlussklasse von damals, der einstig extrem korpulente Robbie (Dwayne Johnson) als muskelbepackter Bob auftaucht und dem ungläubigen Calvin auf recht dramatische Weise zeigt, dass er CIA Agent ist und seine Hilfe braucht.

Und auf einmal ist dessen langweiliges Leben so gar nicht mehr langweilig, sondern unfreiwillig in ein einziges Chaos verwandelt. Denn Bob gibt vor hinter einem Verbrecher namens „Black Badger“ her zu sein, während die CIA ihn wiederum verfolgt und für besagten Verbrecher hält. Um nun an geheime Informationen zu kommen, braucht Bob Calvins Buchhalter-Können. Und so macht sich das ungleiche Paar mehr oder weniger freiwillig auf in den Kampf gegen das Verbrechen.

 

 

Hollywood Dream Team

Die Welt ist dank „Central Intelligence“ um ein interessantes Comedy-Duo reicher. Die Kombination Kevin Hart und Dwayne Johnson ist es dann auch, die den Film überhaupt erst richtig gut macht.

Die Geschichte des Films? Geschenkt. Ein Mix aus Buddy Action und Agentenstreifen, simpel und klischeehaft nachgezeichnet. Nur ganz selten greift mal der Überraschungsmoment, meistens ist die Entwicklung relativ klar. Doch wo andere Filme dadurch im Langeweilesumpf versinken, bietet die einfache Handlung hier die Plattform für das eigentliche Highlight.

Dwayne Johnson und Kevin Hart, das ungleiche Dreamteam. Und so setzt der Film in erster Linie auf das komödiantische Können der beiden Darsteller und die immensen Unterschiede der Charaktere. Während Hart den ehemals erfolgreichen Schülerstar und nun langweiligen Buchhalter gibt, jedoch nicht ohne die Hart-typische große Klappe, die immer wieder an Eddie Murphy erinnert, steht ihm Johnson mit seinen Muskelbergen Agenten Action, aber oft kindlicher Naivität, als gelungenes Gegenstück gegenüber. Denn während sich die Gags über den Film so verteilen, dass mal die jüngere, mal die ältere Zuschauerschaft lachen kann, auch wenn nicht alle Gags zünden, bleibt die Chemie zwischen den beiden Akteuren immer ganz oben am Anschlag.

Neben den beiden Hauptdarstellern sind es die zwei, drei bekannten Gesichter in kleinen, aber entscheidenden Nebenrollen, die für tolle Momente sorgen. Der Rest des Casts bleibt, ob der extrem starken Leinwandpräsenz von Hart und Johnson, eher blass.

Dafür ist die Action und das optische Drumherum durchaus stimmig, auch die Musikwahl passt und lässt manche alten Hits der 90er Jahre aufleben. Diese dürften bei den älteren Zuschauern einiges an Erinnerungen wecken, während sie für jüngere Betrachter neu und unverbraucht daher kommen.

 

Doppelt hält besser

Mit Kevin Hart und Dwayne Johnson haben sich zwei gefunden, die ähnlich ticken. Beide extrem ergeizig und mit ähnlichem Humor ausgestattet. Dabei dennoch so unterschiedlich, dass es eine Freude ist, den beiden zuzusehen. „Central Intelligence“ ist dadurch unterhaltsam und leicht zu schauen, auch wenn ein wenig mehr Raffinesse den Film deutlich aufgewertet hätte. Aber da dieser Film erst der Anfang der Zusammenarbeit des ungleichen Duos war, dürfen wir auf weitere Filme hoffen, in denen sie (möglicherweise) die Messlatte deutlich höher ansetzen.
 

 

Central Intelligence Kinoposter
Kinostart: 16. Juni 2016

 

Fotos: Universal Pictures Germany



Anzeige

Dieser Artikel kann Werbelinks enthalten.
Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.