Batman V Superman: Dawn Of Justice – Filmkritik & Trailer

        Batman V Superman: Dawn Of Justice    

Nachdem Bruce Wayn (Ben Affleck) mit ansehen muss, wie die Stadt durch Superman (Henry Cavill) und General Zod (Michael Shannon) in Schutt und Asche gelegt wird und dabei viele Menschen sterben, beschließt er, sich als Batman zum Kampf gegen den außerirdischen Superman zu rüsten.

In der Zwischenzeit werden auch die unterschiedlichsten Stimmen der Bevölkerung laut. Für die einen ist Superman ein Heilsbringer, für einige sogar ein Gott, für die anderen ist er eine Bedrohung der Menschheit. Um dem Ganzen eine Ordnung zu verleihen, lässt US-Senatorin Finch (Holly Hunter) eine Anhörung von Anklägern und Superman anberaumen, um zwischen den Parteien zu vermitteln und Klarheit zu schaffen.

Doch der zum Wahnsinn tendierende Unternehmer Lex Luthor (Jesse Eisenberg) hat ganz andere Pläne und steht, indem er in den Besitz von Kryptonit gelangt, kurz vor deren Umsetzung. Und Superman und Batman spielen darin einen nicht ganz unerheblichen Part, ganz nach dem Motto: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“.

 

 

Optischer Bombast trifft auf mittelmäßige Handlung

An „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ scheiden sich vermutlich die Geister, denn obwohl ein optisch beeindruckendes Machwerk, bleibt der Film hinter vielen Erwartungen zurück.

Das liegt mit unter daran, dass viele Erwartungen so hoch angesetzt waren, dass der Film ein Jahrhundertwerk hätte werden müssen, um ihnen gerecht zu werden. Nun wurde er aber nur ein solider Superhelden-Streifen, der einiges an Potential verschenkt und sich damit natürlich Ohrfeigen einhandelt.

Dabei funktionieren die Figuren Batman, Superman, Wonder Woman, Lex Luther durch ihre Darsteller recht gut. Ben Affleck gibt einen ganz eigenen Batman und kann damit durchaus überzeugen. Superman wirkt zwar von Natur aus immer schon etwas blasser, aber Henry Cavill macht in der Rolle trotzdem eine gute Figur und haucht Clark Kent und Superman echtes Leben ein. Jesse Eisenberg nervt ungemein in seiner Rolle als Lex Luthor, kann aber dennoch überzeugen. Ebenso Gal Gadot, die als Wonder Woman zum Glück auch ein bisschen Lockerheit in den Film bringt.

Und damit wären wir auch schon beim Hauptproblem der ganzen Geschichte. „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ ist unglaublich schwerfällig und ernst, braucht lange um in die Gänge zu kommen und verzettelt sich bei der Handlung, die zudem noch etwas arg dünn daher kommt. Etwas reduzierter in den Ereignissen und Szenarien, dafür mehr direkte Auseinandersetzung der beiden Hauptfiguren hätte dem Film ungemein geholfen. Ebenso hätte es den Dialogen gut getan, wenn sie etwas weniger phrasig oder leere heroische Wortgebilde und dafür etwas überraschender und anmutiger gewesen wären. Und auch der Geschichte selbst hätte die ein oder andere überraschende Wendung durchaus gut getan.

Was hingegen super funktioniert ist die Optik. Bildgewaltig und gut gefilmt ist der Superheldenstreifen vermutlich die neue Messlatte, was optische und CGI-technische Ansprüche angeht. Hier klotzt der Film, anstatt zu kleckern. Dazu kommt die schön eingestreute Musik, die die Heldenthemen aufgreift und mit den heftigen Effektsounds zusammen für ordentlich Wucht sorgt.

 
Batman V Superman: Dawn Of Justice
Kinostart: 24. März 2016

 

Solides Machwerk

Letzlich ist „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ ein ordentlich gemachter Superhelden Film, der die Marschrichtung der DC Comic-Helden vorgibt, aber noch jede Menge Luft nach oben hat. Für einen Kinoabend taugt das allemal, wenn man nicht mit den höchsten Erwartungen in die Vorstellung geht und auch keine lustige Superhelden Action à la Marvel’s The Avengers erwartet.

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Fotos: © Warner Bros Entertainment



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